20-Millionen-Euro-Projekt: Soziales Quartier Unsereins verändert das Stadtbild von Steyr
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Soziales Quartier „Unsereins“ in Steyr wächst weiter

In Steyr entsteht unter dem Namen „Unsereins“ ein neues soziales Quartier direkt beim Alten- und Pflegeheim Tabor. Das Projekt verbindet verschiedene Wohn- und Betreuungseinrichtungen an einem Standort.

Ziel des Quartiers ist ein Miteinander verschiedener Generationen und Lebenssituationen. In den gesamten Komplex wurden rund 20 Millionen Euro investiert.

„Unsereins“ umfasst betreutes Wohnen, vitales Wohnen, ein Frauenhaus sowie geförderte Wohnungen. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner sind bereits in das Haus „vitales Wohnen“ eingezogen. Dort stehen 33 altersgerecht eingerichtete Wohneinheiten zur Verfügung, die an das bestehende Alten- und Pflegeheim Tabor mit unterstützender Betreuung angebunden sind.

Auch das betreute Wohnen für 16 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ist bereits in Betrieb. Das neu errichtete Frauenhaus Steyr im Quartier „Unsereins“ verfügt über acht Einheiten und bietet ab sofort Schutz.

An den geförderten Mietwohnungen wird noch gebaut. Im Herbst sollen 40 dieser geförderten Wohnungen im Quartier übergeben werden.

Es gibt drei Betreiber im Quartier „Unsereins“: das Frauenhaus der Stadt Steyr, die Lebenshilfe und die Volkshilfe. Die Lebenshilfe ist für die Behindertenbetreuung zuständig, die Volkshilfe für das altersgerechte Wohnen.

Das Projekt wird durch die städtische Wohnungsgesellschaft GWG umgesetzt, mit Unterstützung des Landes und drei unterschiedlicher Förderstellen. Gefördert wurde es überwiegend aus dem Wohnbauressort, zusätzlich auch aus den Sozial- und Frauenressorts.

Der Bürgermeister von Steyr, Markus Vogl (SPÖ), bezeichnet den Standort des Quartiers als eine der zentralsten Lagen in Steyr. Er hebt hervor, dass dort verschiedenste Einrichtungen an einem Standort vereint und Generationenwohnen ermöglicht werden.

Der Landesrat für Soziales, Christian Dörfel (ÖVP), betont, dass in mehreren Objekten mit Hofcharakter verschiedenste soziale Zwecke vereint sind und durch die räumliche Nähe das Miteinander symbolisiert werde. Landeshauptmann-Stellvertreter und Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner (FPÖ) sieht in „Unsereins“ ein vorbildliches Projekt für Oberösterreich und unterstreicht die Verbindung zwischen unterschiedlichen Wohnformen und Bedürfnissen.

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