Wörgl plant Regionalbad um 28 Millionen Euro
Die Stadt Wörgl hat am Montag Pläne für ein neues Regionalbad vorgestellt. Im Bezirk Kufstein gibt es seit fünf Jahren keine ganzjährige Schwimmmöglichkeit.
Das Projekt ist mit rund 28 Millionen Euro veranschlagt. Mehr als die Hälfte der Kosten soll aus dem Bädertopf des Landes kommen, der Standort Wörgl wird in diesem Zusammenhang als besonders förderungswürdig bezeichnet.
Geplanter Standort und Angebot
Das Regionalbad soll an der Federer Straße in Wörgl auf einer rund 20.000 Quadratmeter großen Grundstücksfläche entstehen. Vorgesehen sind ein Freibad mit Sportbecken, Nichtschwimmerbecken, Sprungbecken und Kinderbecken.
Geplant sind außerdem ein Hallenbad und eine Saunalandschaft. Auf dem Gelände soll es Platz für Beachvolleyball und Tischtennis geben, zusätzlich ist ein Spielplatz vorgesehen. Eine große Liegewiese soll das Angebot ergänzen.
Finanzierung und Kostenbeteiligung
55 Prozent der Baukosten von 28 Millionen Euro – abzüglich Kiosk – sollen vom Land getragen werden. Bei der Sauna sollen sich die Tourismusverbände an den Kosten beteiligen.
Für die laufenden Kosten des Hallenbads wird finanzielle Unterstützung aus umliegenden Gemeinden erwartet. Das Land muss über die Förderwürdigkeit des Projekts entscheiden. Im Bädertopf des Landes stehen insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung.
Aus diesem Topf sind bereits 16,5 Millionen Euro für das Regionalbad Axams sowie 5,5 Millionen Euro für die Sanierung der Hallenbäder Höttinger Au und Ehrwald vergeben. Weitere 13 Millionen Euro sind vom Bäderbeirat bereits für empfohlene Projekte vorgesehen. Es wird angegeben, dass grob geschätzt noch rund 15 Millionen Euro im Bädertopf verbleiben.
Nächste Schritte und Zeitplan
Die Widmung des Grundstücks für das Regionalbad steht noch aus und soll im Juni-Gemeinderat behandelt werden. Geht alles glatt, könnten die Aufträge Ende des Jahres vergeben werden.
Bei planmäßigem Verlauf wäre der Baustart im März 2027. Diese Angaben zu Ausschreibungen und Baustart machte Juri Nindl, Geschäftsführer der Wörgler Schwimmbad GmbH.
Bedeutung für Schulen und Vereine
Ab 2028 sollen im neuen Regionalbad jährlich 120 Schulklassen Platz finden. Vereine hoffen darauf, dass der Zeitplan hält. Es wird angegeben, dass sie seit fünf Jahren ohne Schwimm-Infrastruktur sind.
Eva Dollinger vom Wörgler Triathlonverein erklärte, man müsse zu jedem Training fahren und jeweils etwa vier Stunden Zeit für 1,5 Stunden Schwimmen einrechnen.
Rolle des Landes und politische Aussagen
Vom Land wird mitgeteilt, man freue sich über die Einreichung des Projekts aus Wörgl und prüfe nun. Der Bäderbeirat tagt Ende Mai.
Bürgermeister Michael Riedhart (ÖVP) erklärte, wenn die Finanzierung nicht zustande komme, werde es kein Regionalbad geben und es beim Freibad in Wörgl bleiben.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








