39 Australian Shepherds in Klagenfurt-Land gefunden: Ungeklärte Besitzverhältnisse stellen Behörden vor Rätsel
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Australian Shepherds im Bezirk Klagenfurt-Land: Unklare Besitzverhältnisse nach Sicherstellung

Anfang April sind in einem Haus im Bezirk Klagenfurt-Land 39 Hunde entdeckt worden. Die Tiere wurden unter als völlig untragbar beschriebenen hygienischen Verhältnissen gehalten, ein Teil von ihnen war in teilweise schlechtem Zustand.

Bei den Hunden handelt es sich um Australian Shepherds, viele davon Rassehunde. Mehrere der Tiere seien laut Veterinärmedizinern bereits an neue Besitzer verkauft worden. Zugleich wurden viele der Rassehunde an Aussteller in Europa verliehen und von diesen zu Bewerben in verschiedenen Ländern gebracht. Diese Form des Hundeverleihs wird als Co-Ownership bezeichnet.

Amtstierärztin Marie-Christin Rossmann ist in die Aufarbeitung des Falls eingebunden. Nach ihren Angaben ist noch immer nicht klar, wie die Besitzverhältnisse der Hunde im Detail geregelt sind. Einige der Tiere kamen aus europäischen Ländern; manche Hunde wurden bei einer Züchterin für Betreuung oder Ausstellungszwecke aufbewahrt, wofür es offenbar eigene Vereinbarungen gibt.

Rossmann berichtet, dass die meisten der betroffenen Hunde gechipt waren. Die Rassehunde seien an Aussteller verliehen worden, die mit ihnen in ganz Europa zu Bewerben fahren. Die Besitzerin der 39 Australian Shepherds hat angegeben, sich von vielen der Hunde trennen zu wollen.

Für die sichergestellten Hunde gilt eine Frist von acht Wochen ab Sicherstellung. Nach Ablauf dieser Frist sollen alle Hunde aus dem Haus im Bezirk Klagenfurt-Land in den Besitz des Landes übergehen. Die täglichen Kosten für die Verpflegung der Tiere während dieser acht Wochen muss nach derzeitiger Regelung die Besitzerin tragen.

Appell zur verantwortungsvollen Hundehaltung

Im Zusammenhang mit dem Fall richtet Amtstierärztin Rossmann einen Appell an Personen, die an einem der Australian Shepherds interessiert sind. Diese Hunderasse benötige täglichen, großzügigen Auslauf und sei nicht dafür gedacht, ausschließlich im Wohnzimmer gehalten zu werden.

Rossmann betont, dass die Haltung eines Hundes keine spontane Entscheidung sein solle. Vor der Anschaffung müsse überlegt werden, welche Hunderasse zum jeweiligen Besitzer passt. Außerdem verursachten Hunde hohe Kosten, unter anderem für Ernährung, Tierärzte und Unterbringung. Kaufentscheidungen würden bei Hunden manchmal spontan und emotional getroffen, weshalb sie zu mehr Planung und Verantwortungsbewusstsein aufruft.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.