46 neue Gemeindewohnungen im Stadtquartier Sophie 7: Wohnen ohne Kaution und Lagezuschlag im revitalisierten Areal
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Neuer Gemeindebau im Stadtquartier „Sophie 7“ in Wien-Neubau eröffnet

Im neuen Stadtquartier „Sophie 7“ auf dem Areal des ehemaligen Sophienspitals im 7. Wiener Bezirk sind 46 Gemeindewohnungen an ihre künftigen Bewohnerinnen und Bewohner übergeben worden. Das Quartier umfasst insgesamt 222 ausschließlich geförderte Wohnungen.

Bei einem Medientermin am Montag wurden die ersten beiden Wohnungsschlüssel in einem der Häuser überreicht. In den darauffolgenden Tagen sollen die weiteren Mieterinnen und Mieter ihre Schlüssel erhalten.

Geförderter Wohnbau ohne Kaution und Lagezuschlag

Von den 222 geförderten Wohnungen in „Sophie 7“ entfallen 88 auf Smart-Wohnungen und 46 auf Gemeindewohnungen Neu. Alle Wohnungen im neuen Gemeindebau werden unbefristet vermietet.

Für die Gemeindewohnungen Neu in „Sophie 7“ sind keine Kaution, kein Eigenmittelbedarf und kein Lagezuschlag vorgesehen. Im Neubau werden 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen angeboten.

Neues Grätzl mit sozialer Infrastruktur

Das Areal von „Sophie 7“ umfasst rund 1,3 Hektar. Zur sozialen Infrastruktur im Grätzl zählen ein Kindergarten, eine Volkshochschule, ein Seniorentreff und ein Co-Working-Space.

Die Wiener Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ), die das Amt neu übernommen hat, nahm an dem Medientermin teil. Im Zusammenhang mit dem Projekt wird auf das in Wien seit über 100 Jahren bestehende Bekenntnis zum sozialen Wohnbau verwiesen.

Gemeindebau in Neubau und Rolle des Bezirks

Markus Reiter (Grüne), Bezirksvorsteher von Neubau, sprach bei der Schlüsselübergabe von einem „historischen Moment“. Nach seinen Angaben wurde der letzte Gemeindebau im Bezirk vor knapp vier Jahrzehnten eröffnet.

Mit dem neuen Gemeindebau in „Sophie 7“ gibt es laut Reiter nun 17 Gemeindebauten im 7. Bezirk. Das Projekt wird im Kontext des sozialen Wohnbaus in Wien verortet.

Altbaumbestand, Sophienpark und Energieversorgung

Der Neubau grenzt direkt an den sanierten Altbestand des ehemaligen Sophienspitals. Zwischen den alten Pavillons liegt der öffentliche Sophienpark, in dem der Altbaumbestand des früheren Spitals erhalten werden konnte.

Von der Gemeinschaftsdachterrasse des Neubaus blickt man auf das Blätterdach der alten Bäume im Sophienpark. Dort wurden Hochbeete angelegt, in denen Tulpen blühen. Der Verkehrslärm vom Gürtel ist im Park nur gedämpft zu hören.

„Sophie 7“ ist mit Photovoltaik ausgestattet und nutzt Fernwärme sowie Geothermie. Zum Mobilitätsangebot gehört eine Fahrradgarage mit 120 Stellplätzen. Zudem wurden im Projekt begrünte Fassaden und entsiegelte Flächen vorgesehen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.