30 Jahre kontakt&co: Tiroler Suchtpräventionsstelle setzt heute auf Sozialkompetenz statt Abschreckung
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Suchtpräventionsstelle kontakt&co feiert 30-jähriges Bestehen

Die Suchtpräventionsstelle kontakt&co des Roten Kreuzes besteht seit 30 Jahren. Anlässlich des Jubiläums fand am Dienstag, 23. Juni 2026, eine Pressekonferenz in Innsbruck statt.

Ihren Ursprung hat die Beratungsstelle im Jugendrotkreuz Tirol. Vor drei Jahrzehnten begannen die Aktivitäten mit Suchtpräventionsberatungen in Schulen. Heute erstreckt sich die Arbeit auf Kindergärten, Betriebe, Gemeinden und Vereine. Sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei kontakt&co beschäftigt. Geschäftsführerin ist Barbara Strele.

Veränderter Ansatz in der Prävention

Die inhaltliche Ausrichtung der Suchtprävention hat sich über die Jahre gewandelt. Waren früher auf Präventionsplakaten Totenköpfe und Warnhinweise zu sehen, stehen heute Sozialkompetenz und mentale Stärke im Mittelpunkt der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Barbara Strele verwies auf einen Rückgang bei rauchenden Jugendlichen. Gleichzeitig machte sie auf Nikotinbeutel und Nikotinzahnstocher aufmerksam, die sie als problematisch für Jugendliche einschätzt.

Finanzierung und politische Unterstützung

Das Land Tirol stellt kontakt&co jährlich 600.000 Euro zur Verfügung. Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) lobte bei der Pressekonferenz die Arbeit der Beratungsstelle.