Akkubrände in Wohnungen: Wie Sie die unsichtbare Gefahr im Haushalt minimieren können
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Sicherer Umgang mit Akkus und Brandgefahr

Nach einem Wohnungsbrand in Wien-Ottakring, bei dem mehrere Kinder verletzt wurden und ein Mädchen später gestorben ist, rückt die Brandgefahr durch Akkus erneut in den Fokus. Die Feuerwehr weist auf Risiken im Alltag hin und gibt konkrete Empfehlungen für den sicheren Umgang mit Akkus.

Bei dem Brand in Ottakring wurden eine 14-Jährige verletzt sowie ein zweijähriger Bub und seine dreijährige Schwester lebensgefährlich verletzt. In diesem Zusammenhang wird berichtet, dass der Akku eines Handstaubsaugers den Brand ausgelöst haben dürfte.

Feuerwehr warnt vor zunehmenden Akkubränden

Die Feuerwehr warnt vor Gefahren, die von Akkus ausgehen können. Akkubrände sind für die Einsatzkräfte mittlerweile ein regelmäßiges Thema. Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl erklärt, dass es im Alltag mehr Akkus gibt, als man glauben möchte, und dass die Feuerwehr immer öfter mit Akkubränden konfrontiert ist, auch im Wohnbereich.

Figerl weist darauf hin, dass gefährliche Situationen beim Laden in vielen Fällen gar nicht erkannt werden können, wenn man nicht anwesend ist. Das Risiko, dass ein Akku in Brand gerät oder überhitzt, kann laut ihm nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Empfehlungen für das Laden und Lagern

Zur Verringerung der Gefahr werden mehrere Vorsichtsmaßnahmen empfohlen. Akkus sollten in Wohnungen nicht im Bereich möglicher Fluchtwege geladen oder gelagert werden. Im Bereich lagernder Akkus wird der Einsatz von Rauchwarnmeldern empfohlen.

Außerdem sollten nur Originalakkus und Originalladeteile verwendet werden. Akkus und Ladeteile sollten nicht manipuliert sein. Ladekabel sollen regelmäßig auf Beschädigungen oder Verformungen geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.

Als weitere Orientierung werden Herstellerhinweise und Prüfzeichen beim Kauf genannt, die Informationen zu geprüfter Sicherheit und Konformität geben. Als Beispiel wird die CE-Kennzeichnung auf einem Produkt angeführt.

Anzeichen für Gefahr erkennen

Laut Feuerwehr kann noch reagiert werden, wenn ein Akku überhitzt oder sich aufbläht. Wird ein überhitzter oder sich aufblähender Akku bemerkt, soll er – wenn dies noch gefahrlos möglich ist – ins Freie gebracht und sicher abgelegt werden, wo sich nichts Brennbares rundherum befindet.

Akkus mit einem Gewicht unter 0,5 Kilogramm können in einem Behälter mit Wasser überdeckt und nach 24 Stunden entsorgt werden. Als Alarmzeichen werden Knistern beim Laden, ein sonderbarer Geruch, Rauchentwicklung oder Verformung des Akkus beschrieben. Diese Hinweise sollten unbedingt beachtet werden, da im schlechtesten Fall ein Brand oder eine Explosion die Folge sein kann.

Verhalten beim Laden von Geräten

Eine vom Kuratorium für Verkehrssicherheit zitierte Umfrage zeigt, wie Akkus im Alltag geladen werden. Fast drei Viertel der Befragten laden die Akkus ihrer Elektrogeräte tagsüber und unter Aufsicht. Mehr als jeder Dritte lädt seine Geräte in der Nacht, während er schläft. Einer von zehn Befragten lädt Akkus, wenn er nicht zu Hause ist.

Vor diesem Hintergrund betont die Feuerwehr, dass das Erkennen von gefährlichen Situationen beim Laden häufig nur möglich ist, wenn jemand anwesend ist.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.