Alarmierender Anstieg von Verkehrstoten in Österreich – Salzburg stemmt sich gegen den Trend
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Mehr Verkehrstote in Österreich, Rückgang in Salzburg

Im Jahr 2025 sind in Österreich 403 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das entspricht einem Anstieg um rund 15 Prozent gegenüber 2024.

Im Bundesland Salzburg ging die Zahl der Verkehrstoten im selben Zeitraum zurück. Auch bei der Gesamtzahl der Unfälle und Verletzten zeigte sich dort eine gegenläufige Entwicklung zum österreichweiten Trend.

Entwicklung in den Bundesländern

In Salzburg starben 2025 insgesamt 24 Menschen bei Verkehrsunfällen, nach 28 im Jahr davor. Salzburg war 2025 das einzige Bundesland, in dem sowohl die Zahl der Unfälle als auch die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr geringer war als 2024. Zudem war es das einzige Bundesland, in dem die Zahl der Verkehrstoten niedriger war als im Vorjahr.

In Niederösterreich entfielen 2025 28 Prozent aller österreichischen Verkehrstoten auf dieses Bundesland. Dort kamen 111 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, um 27 mehr als 2024. In Vorarlberg verdoppelte sich die Zahl der Verkehrstoten von sieben im Jahr 2024 auf 14 im Jahr 2025. Rückgänge bei der Zahl der Verkehrstoten wurden außer in Salzburg nur in Wien verzeichnet.

Starker Anstieg bei Radfahrenden

Den höchsten Anstieg bei den im Straßenverkehr Getöteten gab es 2025 in Österreich bei Radfahrerinnen und Radfahrern. Insgesamt kamen 65 Menschen mit einem Fahrrad ums Leben, mehr als doppelt so viele wie 2024, als 32 Radfahrerinnen und Radfahrer tödlich verunglückten.

Von den 65 getöteten Radfahrerinnen und Radfahrern im Jahr 2025 waren 33 mit herkömmlichen Fahrrädern und 32 mit E-Bikes unterwegs.

Mehr Verletzte, viele Kinder und Nutzer von E-Fahrzeugen

Die Zahl der durch Unfälle im Straßenverkehr Verletzten erreichte 2025 in Österreich den höchsten Stand seit 2017. Im Durchschnitt verletzten sich 129 Personen pro Tag im Straßenverkehr, um drei mehr pro Tag als 2024. Pro Tag wurden im Schnitt 22 Menschen bei Verkehrsunfällen schwer verletzt, der höchste Wert der vergangenen 13 Jahre.

Unter den Unfallopfern waren laut Statistik Austria 2025 auffallend viele Kinder sowie Nutzerinnen und Nutzer von E-Scootern und E-Bikes. Statistik Austria bezeichnet das Jahr 2020 als historisches Tief bei der Zahl der Verkehrsunfälle und der dabei verletzten Personen. Seit 2020 steigt die Zahl der Verkehrsunfälle und der verletzten Personen in Österreich laut Statistik Austria kontinuierlich an.

Forderungen des Verkehrsclub Österreich

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) verwies darauf, dass im Jahr vor der Veröffentlichung 63 Prozent der Verkehrstoten auf Freilandstraßen verunglückten. Der VCÖ forderte ein Maßnahmenpaket für sichere Freilandstraßen.

Zu den geforderten Maßnahmen zählen der Rückbau von sogenannten Raserstrecken, ein Tempolimit von 80 km/h statt 100 km/h, verstärkte Tempokontrollen sowie baulich getrennte Geh- und Radwege entlang von Freilandstraßen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.