Alpen-Energieforum in Igls: Experten fordern schnellere Energiewende und mehr Speicherkapazitäten
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Alpen-Energieforum in Igls: Diskussion über Energieunabhängigkeit und Speichertechnologien

Am Montag, 23. Juni 2026, fand im Congresspark Igls bei Innsbruck das Alpen-Energieforum statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Energieunabhängigkeit Tirols und Österreichs sowie Speichermöglichkeiten im Kontext der Energiewende.

Energiepreise als Standortnachteil

Holger Bonin, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Höhere Studien, bezeichnete hohe Energiepreise in Österreich und Europa als Standortnachteil. Alexander Speckle, Vorstandsdirektor der TIWAG, betonte, dass die anfallenden Kosten am Ende vom Konsumenten getragen werden müssten.

Argumente für erneuerbare Energien

Politologe Peter Filzmaier nannte drei Argumente für den Ausbau erneuerbarer Energien: Unabhängigkeit von anderen Energiequellen, Zuverlässigkeit und Preis. Filzmaier verwies zudem darauf, dass 90 Prozent der Bevölkerung erneuerbare Energien befürworten.

Speicherprojekt im Kaunertal im Vergleich

Michael Sterner, Professor für Energiespeicher an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, stellte das im Kaunertal geplante Kraftwerksprojekt vor. Im Vergleich mit dem größten Batteriespeicher Deutschlands sei das Vorhaben achtmal flächeneffizienter, so Sterner.

Forderung nach schnelleren Verfahren

Max Kloger, Präsident der Industriellenvereinigung Tirol, forderte mehr Tempo bei der Energiewende. Er kritisierte die lange Dauer von Genehmigungsverfahren als Hemmnis für den weiteren Ausbau.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.