Baden: 29 Personen verzichteten vier Wochen auf ihr Auto und testeten Alternativen
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Mobilitäts-Challenge in Baden: 29 Personen verzichteten vier Wochen auf das eigene Auto

In Baden ist die sogenannte „wegfinder“-Mobility-Challenge zu Ende gegangen. 14 Haushalte mit insgesamt 29 Personen verzichteten dabei vier Wochen lang freiwillig auf ihr eigenes Auto. Die Challenge endete am Sonntag, dem 21. Juni 2026.

Organisiert wurde das Experiment von ÖBB 360° gemeinsam mit der Stadt Baden. Die Kosten trägt das Marketing-Budget der ÖBB; für die Stadt Baden entstehen dadurch keine zusätzlichen Ausgaben.

Mobilitätsbudget und verfügbare Alternativen

Jeder teilnehmende Haushalt erhielt ein Mobilitätsbudget von bis zu 300 Euro pro erwachsener Person. Das Budget war über die wegfinder-App der ÖBB abrufbar, die Wegplanungen mit verschiedenen Verkehrsmitteln ermöglicht. Im Stadtgebiet von Baden stehen den Teilnehmenden unter anderem sechs E-Carsharing-Fahrzeuge an drei Standorten, rund 90 E-Scooter an etwa 40 Stellplätzen sowie 15 City-Bikes und 28 E-City-Bikes an zwölf Standorten zur Verfügung.

Das Mobilitätsverhalten der beteiligten Haushalte wurde bereits vier Wochen vor Beginn der Challenge erhoben, um Vergleichsdaten zu gewinnen. Zu den Teilnehmenden zählten unter anderem Petra Freilinger und Patrik Stolz. Freilinger absolviert Fahrten nach Wien seither mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Stolz nutzte für den Einkauf von Hundefutter ein Carsharing-Fahrzeug.

Auswertung folgt im Juli

Die Ergebnisse der Challenge sollen laut ÖBB im Juli ausgewertet und anschließend mit der Stadt Baden besprochen werden. Projektleiterin Katharina Harrasser verantwortet das Vorhaben bei ÖBB 360° unter dem Namen „Baden mobil“. Alexandra Anderluh vom Carl-Ritter-von-Ghega-Institut für integrierte Mobilitätsforschung an der FH St. Pölten weist darauf hin, dass die teilnehmende Gruppe nicht repräsentativ für die gesamte Stadtbevölkerung sei und ein Zeitraum von vier Wochen nur eingeschränkte Rückschlüsse auf dauerhaft verändertes Mobilitätsverhalten erlaube.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.