Bergrettung rettet zwei Kletterer aus Notlage im Toten Gebirge
Im Bereich des Hohen Kreuzes im Toten Gebirge mussten zwei Kletterer aus München in der Nacht gerettet werden. Die Männer im Alter von 50 und 59 Jahren waren in der Westverschneidung unterwegs und gerieten in eine kritische Lage.
Der Notruf ging gegen 22.30 Uhr bei der Bergrettung Grünau ein. Die Kletterer hatten sich verstiegen und waren in schwieriges Gelände im Bereich der Kreuzkante geraten. Zudem waren sie nach eigenen Angaben stark dehydriert. Stirnlampen hatten sie keine dabei, ihre Rucksäcke hatten sie am Wandfuß zurückgelassen.
Einsatz in der Nacht
Die Bergretter stiegen zum Endpunkt der Kletterroute auf. Das benötigte Material wurde mit der Materialseilbahn der Welser Hütte transportiert. Anschließend seилten sich die Bergretter von oben zu den Alpinisten ab und zogen die beiden Männer hoch.
Danach begleiteten die Bergretter die Kletterer zur Welser Hütte, die gegen 2.20 Uhr erreicht wurde. Dort wurden die beiden mit Flüssigkeit versorgt und verbrachten den Rest der Nacht auf der Hütte.







