Bildungsministerium plant Aktionsplan gegen Hitze in Schulen – kein generelles Hitzefrei

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Hitzeschutz-Gipfel: Bildungsministerium plant „Aktionsplan Coole Schule“

Das Bildungsministerium hat am Mittwoch einen Hitzeschutz-Gipfel abgehalten. Dabei wurden Maßnahmen für Schulen in Hitzeperioden besprochen. Ein generelles Hitzefrei soll es nicht geben.

Über den Sommer soll ein „Aktionsplan Coole Schule“ ausgearbeitet werden. Geplant ist außerdem, in 50 Schulen Fenster zu tauschen, Jalousien zur Beschattung einzubauen oder Klimaanlagen zu installieren. Die Finanzierung dieser baulichen Maßnahmen soll aus den laufenden Schulbudgets erfolgen.

Mehr Autonomie für Schulen

Schulen sollen künftig eigenständig entscheiden dürfen, ob bei Hitze der Sportunterricht gestrichen, schriftliche Tests verschoben, Schulstunden gekürzt und Pausen verlängert oder der Nachmittagsunterricht gestrichen wird. Eine Vorverlegung der Sommerferien ist derzeit noch nicht ausgeschlossen.

Reaktionen aus der Steiermark

Der steirische AHS-Lehrergewerkschafter Markus Kerschbaumer begrüßt, dass kein generelles Hitzefrei geplant ist. Ferienverschiebungen lehnt er jedoch ab. AHS-Landesschulsprecher Wendelin Krammer äußerte Kritik an den angekündigten baulichen Maßnahmen: Von rund 6.000 Schulen österreichweit sollen laut Krammer lediglich 50 klimafit gemacht werden. Er fordert ausreichende Mittel für entsprechende Investitionen.