Gratis-Schwimmbojen im Bregenzer Seebad verfügbar
Im Bregenzer Seebad stehen Badegästen ab sofort kostenlose Schwimmbojen zur Verfügung. Die Bojen können an zwei Badestellen gratis ausgeliehen werden.
Ziel des Angebots ist es, die Sichtbarkeit von Schwimmerinnen und Schwimmern im Wasser zu erhöhen. Die Ausgabestellen für die Schwimmbojen befinden sich auf zwei Stegen im Bregenzer Seebad.
Der Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ) hat den kostenlosen Bojenverleih bei der Übergabe der Ausgabestellen vorgestellt. Zur Nutzung wird ein Hüftgurt angelegt, an dem die Boje befestigt ist. Die Bojen verfügen zudem über ein wasserdichtes Staufach für kleinere Wertgegenstände und sollen nach dem Schwimmen wieder an der Verleihstation zurückgehängt werden.
Martin Pfanner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit empfiehlt, bei Entfernungen vom Ufer in offenen Gewässern eine Schwimmboje mitzuführen. Bei Ermüdung könne man sich daran festhalten. Zugleich betont er, dass Schwimmbojen keine Schwimmhilfen sind und nur für gute Schwimmerinnen und Schwimmer zur Unterstützung geeignet seien.
Zwischen 2015 und 2024 sind in Vorarlberg 22 Menschen ertrunken. Im Jahr 2024 kamen in Vorarlberg zwei Menschen bei Badeunfällen ums Leben, beide Unfälle ereigneten sich im Bodensee.
Das Kuratorium für Verkehrssicherheit rät, in offenen Gewässern möglichst nicht alleine zu schwimmen und in Sichtweite anderer Personen zu bleiben. Vor allem bei längeren Schwimmstrecken wird empfohlen, eine Schwimmboje mitzunehmen. Zudem weist das Kuratorium darauf hin, dass Schwimmwesten in erster Linie als Schwimmhilfen dienen, während Rettungswesten bewusstlose Personen im Notfall in eine sichere Lage drehen und den Kopf über Wasser halten. Beim Kauf soll daher zwischen Schwimmweste und Rettungsweste unterschieden werden.
Weitere Empfehlungen des Kuratoriums betreffen das Verhalten vor und während des Schwimmens: Nach längeren Sonnenbädern sollte man langsam ins Wasser gehen, den Kopf durch eine Kopfbedeckung vor direkter Sonneneinstrahlung schützen, die eigenen Kräfte realistisch einschätzen und Warnsignale des Körpers ernst nehmen.








