Brenner-Archiv veröffentlicht Dossier zu Ingeborg Bachmanns Innsbruck-Verbindungen
Das Forschungsinstitut Brenner-Archiv hat anlässlich des 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann am 25. Juni ein Dossier zu ihren wenig bekannten Verbindungen nach Innsbruck herausgegeben. Im Mittelpunkt stehen Bachmanns Philosophiestudium in Innsbruck sowie ihre Freundschaft mit dem Herausgeber der Kunst- und Kulturzeitschrift Der Brenner, Ludwig von Ficker.
Bachmann studierte ein Semester Philosophie in Innsbruck, daneben auch in Graz und Wien. Seit 1953 stand sie mit Ludwig von Ficker in Kontakt. Im Jahr 1957 wurde sie zu den 8. Österreichischen Jugendkulturwochen in Innsbruck eingeladen. Briefe Bachmanns an Lilly von Sauter sind im Brenner-Archiv erhalten.
Tagung als Grundlage des Dossiers
Das Dossier mit dem Titel Ingeborg Bachmann – Ludwig Wittgenstein erschien in den Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv Nr. 44 und geht auf eine Tagung vom Mai 2024 zurück. Diese Tagung wurde gemeinsam mit dem Institut für Philosophie der Universität Innsbruck durchgeführt und beschäftigte sich mit der Bedeutung Wittgensteins für das Werk Bachmanns sowie mit dem Verhältnis von Literatur und Philosophie.
Zu Bachmanns Werk zählen unter anderem der Roman Malina und der Erzählband Das dreißigste Jahr. Die Schriftstellerin starb 1973. Anlässlich ihres 100. Geburtstags haben sich auch Studierende der Universität Innsbruck mit ihrem Leben und Werk auseinandergesetzt.







