Studenten wollen historischen 4020er-Zug vor der Verschrottung retten
Die ÖBB stellen im Juli ihre blau-weißen Nahverkehrszüge der Baureihe 4020 außer Betrieb. Drei Studenten der Initiative Bahnkultur haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um eine Garnitur vor der Verschrottung zu bewahren.
Der 4020er prägte fast 50 Jahre lang das Bild der Wiener Schnellbahn. Insgesamt wurden 120 Garnituren dieser Baureihe produziert. Zuletzt waren noch 27 Triebwagen im Einsatz. Mit der schrittweisen Einführung der Cityjet-Doppelstockzüge wurden die 4020er zunehmend seltener eingesetzt.
Crowdfunding mit gestaffelten Zielen
Die Idee zur Rettungsaktion entstand laut den Initiatoren bei einer Fahrt im 4020er. Die drei Studenten aus Wien und Salzburg – darunter der 23-jährige Philip Ramabadran – wollen mit Crowdfunding-Mitteln eine Garnitur sichern. Als erstes Ziel gilt ein Erlös von 20.000 Euro, der die Sicherung einer Garnitur ermöglichen soll. Bei einem Erlös von 200.000 Euro streben die Initiatoren eine geschützte Hinterstellung für zehn Jahre an. Derzeit sind rund 2.400 Euro im Topf. Wird das Mindestziel nicht erreicht, soll das gesammelte Geld zurückgezahlt werden.
Nach der Ausmusterung werden die Fahrzeuge teilweise als Ersatzteilspender genutzt und anschließend zur Versteigerung angeboten. Bei vergleichbaren Garnituren wurde in der Vergangenheit ein Startpreis von 25.000 Euro festgelegt. Auch das Eisenbahnmuseum Strasshof hat mit den ÖBB Kontakt aufgenommen. Die Initiative verweist auf ähnliche Erhaltungsprojekte, etwa den SVT Görlitz in Sachsen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







