Bergwaldprojekt im Kaisergebirge endet nach einwöchigem Einsatz
Im Kaisergebirge geht am Samstag ein Bergwaldprojekt des Alpenvereins zu Ende. Eine Woche lang waren 16 Freiwillige bis in 1.500 Meter Seehöhe im Einsatz.
Die Teilnehmenden arbeiteten bei Wind und Regenwetter in jenem Schutzwald, der im Winter Sturm- und Schneebruch-Schäden erlitten hat. Das Projekt wird als Erfolg bezeichnet.
Pflanzungen für klimafitte Mischwälder
Am ersten Tag setzten die Freiwilligen hunderte neue Bäume. Gepflanzt wurden vor allem Bergahorn, Bergulmen, Ebereschen und Stieleichen. Ziel dieser Maßnahmen ist die Entwicklung klimafitter Mischwälder.
Zusätzlich bauten die Ehrenamtlichen Unterschlupfe für Insekten und Kleinsäuger. Für das Auerwild wurden Waldflächen freigeräumt.
Schutz vor Erosion und neue Infrastruktur
Im Rahmen des Projekts entstanden neue Zäune und Steige. Außerdem wurden Hänge gegen Erosion gesichert.
Begleitet wurde der Einsatz vom ehrenamtlichen Projekt- und Gruppenleiter Klaus Freisinger sowie vom Gruppenleiter Rudi Kreiner. Fachlich unterstützt wurde die Gruppe von Markus Wallner von der Forstinspektion Kufstein und vom Stadtförster Philipp Weninger.
Klaus Freisinger betonte, man unterschätze, wie viel 16 Freiwillige in einer Woche erreichen können.







