Erster Nachweis von Aflatoxin B1 in österreichischem Mais: Steiermark bleibt weiterhin pilzfrei

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Monitoring von Mais auf Schimmelpilz Aflatoxin B1 wird fortgesetzt

Auf einem Versuchsmaisfeld im Tullnerfeld in Niederösterreich ist der Schimmelpilz Aflatoxin B1 nachgewiesen worden. Dieser Nachweis wird als erster Fund dieses Schimmelpilzes in Österreich bezeichnet.

In der Steiermark wird Mais bereits seit Jahren systematisch auf Aflatoxin B1 kontrolliert. Bislang wurde der Pilz dort in den untersuchten Proben nicht festgestellt.

Regelmäßige Kontrollen in der Steiermark

Steirische Ackerbauexperten haben Aflatoxin B1 den Angaben zufolge seit etwa zehn Jahren im Blick. Seit 2016 werden in steirischen Anbaugebieten jährlich mehrere Dutzend Maisproben gezogen und untersucht. Die bisherigen Kontrollergebnisse aus der Steiermark werden Arno Mayer von der Landwirtschaftskammer zugeschrieben.

Im Rahmen des Screenings des steirischen Maises wird eine Übersicht über die sich entwickelnden Pilze gewonnen. Bisher wurden in der Steiermark nur heimische Schimmelpilze nachgewiesen. Aus den bisherigen Kontrollen wird geschlossen, dass derzeit keine Gefahr für Verbraucher und Tiere durch die untersuchten Pilze besteht.

Aflatoxin B1 und Klimawandel

Aflatoxin B1 wird als hitzeliebender Schimmelpilz beschrieben. In dem Zusammenhang wird eine Sorge im Hinblick auf den fortschreitenden Klimawandel und höhere Durchschnittstemperaturen erwähnt. Es wird darauf hingewiesen, dass in Zukunft bei der Vermarktung von Mais gegebenenfalls Einschränkungen notwendig werden könnten.

Als vorbeugende Maßnahmen gegen Pilzbefall gelten eine frühe Ernte und eine gute Trocknung des Maises.

Wettbewerbsvorteile für steirischen Mais

Steirischer Mais wird derzeit mit einem ausgezeichneten Ruf beschrieben. Arno Mayer zufolge hat die Steiermark im Vergleich zu Mitbewerbern aus Südosteuropa einen großen Wettbewerbsvorteil. Diese müssten sich laut der wiedergegebenen Aussage fast jedes Jahr vor der Bildung von Aflatoxinen fürchten.

Auf gemeinsamen Märkten wie Italien werden für steirischen Mais aufgrund der hohen Qualität und der beschriebenen Aflatoxinfreiheit bessere Preise erzielt. Die Kontrollen des Maises in der Steiermark werden in Zusammenarbeit mit der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) fortgesetzt.