Ersthelfer retten Leben: Drama auf dem Tennisplatz in Texingtal
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Medizinischer Notfall bei Tennisspiel in Texingtal

Auf einem Tennisplatz in Texingtal im Bezirk Melk ist es am Muttertag während eines Tennisspiels zu einem medizinischen Notfall gekommen. Ein Spieler der Mannschaft aus Gaming brach während eines Meisterschaftsspiels zusammen und musste reanimiert werden.

Bei der Begegnung zwischen Texingtal und Gaming aus dem Bezirk Scheibbs ging der Spieler während eines Doppels plötzlich am Netz zu Boden. Ersthelferinnen und Ersthelfer begannen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen und konnten den Mann reanimieren.

Schnelles Eingreifen der Ersthelfer

Zu den Ersthelfern gehörte die ehrenamtliche Rotkreuz-Rettungssanitäterin Katrin Lindner, deren Sohn im Doppel für Texingtal spielte. Sie schilderte, der gegnerische Spieler sei plötzlich am Netz umgefallen, und gab an, sie habe den Ernst der Lage sofort erkannt. An der Erstversorgung wirkten neben ihr auch ihre Schwägerin Daniela Lindner sowie ihr Sohn mit.

Daniela Lindner ist diplomierte Krankenschwester, Rettungssanitäterin und First Responder beim Roten Kreuz. Ein weiterer Texinger Spieler, Florian Weintögl, lief los, um einen Defibrillator zu holen, der sich etwa 150 Meter entfernt beim Gemeindezentrum befand. Er erklärte, er habe gewusst, dass bei solchen Situationen ein Defibrillator wichtig ist, und sei relativ schnell mit dem Gerät wieder am Tennisplatz gewesen. Laut Darstellung war der Defibrillator innerhalb kurzer Zeit verfügbar. Daniela Lindner sagte, sie glaube, Weintögl sei sehr schnell gewesen.

Rettungskette und Rolle der Leitstelle

Der Spieler wurde nach der Reanimation mit einem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Nach Angaben von Notruf Niederösterreich befindet sich der betroffene Spieler auf dem Weg der Besserung. Die Rettungskette habe bei diesem Einsatz sehr gut funktioniert. Sprecher Philipp Gutlederer betonte, dass es entscheidend gewesen sei, dass medizinisch geschulte Personen vor Ort waren. Am Tennisplatz seien Sanitäter und eine Krankenschwester anwesend gewesen.

Gutlederer erklärte, durch die sofort eingeleitete Wiederbelebung sei dem Patienten das Leben gerettet worden. Er hob hervor, dass im Ernstfall rasche Hilfe wichtig ist und das Wichtigste sei, sofort den Notruf 144 zu wählen. Die Mitarbeiter der Leitstelle in St. Pölten bleiben seinen Angaben zufolge bei einer Reanimation am Telefon und leiten Ersthelfer Schritt für Schritt an. Jede Sekunde zähle, die ersten Minuten entschieden über den Ausgang einer Wiederbelebung.

Bei solchen Einsätzen werden laut Gutlederer zusätzlich andere Einsatzkräfte alarmiert. Polizeistreifen mit Defibrillator auf der Dienststelle erhielten einen Einsatzcode und würden als First Responder zum Einsatzort geschickt. Die Leitstelle habe einen Überblick über öffentlich zugängliche Defibrillatoren und könne Menschen gezielt zu deren Standorten lotsen. Selbst Kinder könnten mit telefonischer Unterstützung Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen. Das Einzige, was man wirklich falsch machen könne, sei, keinen Notruf zu wählen.

Reaktionen der Beteiligten

Katrin Lindner sagte, sie habe erst im Nachhinein realisiert, was sie und die anderen Helfenden geleistet haben. Florian Weintögl bezeichnete sein Handeln als für ihn selbstverständlich. Wichtig sei, dass man etwas tue, erklärte er, unabhängig davon, ob man die Straße absichere oder den Notruf absetze.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.