Hohe Waldbrandgefahr in Vorarlberg: Böden außergewöhnlich trocken
In Vorarlberg herrscht derzeit eine erhöhte Waldbrandgefahr. Der Waldboden ist außergewöhnlich trocken, Laub und abgestorbenes Holz am Boden sind vollständig ausgetrocknet.
Das Land Vorarlberg misst seit zwei Jahren an zehn Standorten mit speziellen Sensoren die Bodenfeuchtigkeit. Die aktuellen Messwerte zeigen, dass der Boden rasch in die Tiefe austrocknet. Als Ursachen nennt Andreas Amann, Vorstand des Forstwesens des Landes Vorarlberg, die hohe Bodenverdunstung durch die Temperaturen sowie den erhöhten Wasserverbrauch der Pflanzen in ihrer aktuellen Wachstumsphase.
Trockenes Material entzündet sich rasch
Das auf dem Waldboden liegende Material ist nach Angaben des Forstwesens zu 100 Prozent trocken. Ein Versuch zeigte, dass trockenes Laub durch eine weggeworfene Zigarette als Zündquelle und Windzufuhr innerhalb kurzer Zeit in Brand gerät. Auch in der Schweiz wurde zuletzt vor erhöhter Waldbrandgefahr gewarnt.
In Vorarlberg kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Waldbränden. Für die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden verfügt das Land über zwei speziell ausgebildete Stützpunktfeuerwehren: die Feuerwehr Bings/Stallehr und die Feuerwehr Bezau.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








