Sozialministerium beantwortet Anfrage im Fall Jacqueline Beyer nur eingeschränkt
Im Zusammenhang mit der früheren Salzburger AMS-Chefin Jacqueline Beyer liegt eine Stellungnahme des Sozialministeriums zu einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ vor. Die Antwort bleibt in weiten Teilen ohne inhaltliche Auskünfte.
Das Ministerium verweist in seiner Beantwortung auf eine geltende Verschwiegenheitsvereinbarung. Zugleich gibt es an, von einem arbeitsmedizinischen Gutachten im Fall Beyer nichts zu wissen.
Jacqueline Beyer war Chefin des Salzburger Arbeitsmarktservice und wurde im Vorjahr von diesem Posten entfernt. Als Grund für ihren Abgang wurden damals Beschwerden über ihren Führungsstil genannt. Es wurde zudem angegeben, dass ein arbeitsmedizinisches Gutachten diese Beschwerden untermauert habe.
Die Umstände der Abberufung wurden als nicht näher geklärt beschrieben. Der Abgang Beyers sorgte im September des Vorjahres für öffentliche Reaktionen. Wirtschaftskammer-Präsident Peter Buchmüller, der dem ÖVP-Wirtschaftsbund zugeordnet ist, äußerte Zweifel daran, dass es sich um eine freiwillige Entscheidung gehandelt habe.
Buchmüller erklärte, er habe schon längere Zeit gehört, dass es im AMS rumore, fügte jedoch im Zusammenhang mit dem Fall Beyer hinzu: „Aber das sind nur Vermutungen“. Die FPÖ und die Industriellenvereinigung bedauerten den Abgang von Jacqueline Beyer.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







