Luftqualität in Vorarlberg 2025 auf gutem Niveau
Die Luftqualität in Vorarlberg lag im Jahr 2025 insgesamt auf einem guten Niveau. Nach Angaben des Landes wurden die gesetzlichen Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid an sämtlichen Messstationen eingehalten.
Grundlage ist der vom Land Vorarlberg veröffentlichte Jahresbericht 2025 des Instituts für Umwelt und Lebensmittelsicherheit. Das Umweltinstitut betreibt in Vorarlberg ein Messnetz mit neun fixen und mehreren mobilen Stationen.
Feinstaubwerte deutlich unter Grenzbereichen
Beim Feinstaub lag der Jahresmittelwert im Jahr 2025 an keiner Messstation über 14 µg/m³ Luft. Die maximal 25 erlaubten Überschreitungen des Tagesmittelwerts von 50 µg/m³ für Feinstaub gemäß Immissionsschutzgesetz-Luft wurden an allen Messstationen eingehalten.
Höhere Feinstaubbelastungen traten demnach nur an einzelnen Tagen auf. Als Beispiele werden Feuerwerke zu Silvester und Saharastaub genannt.
Stickstoffdioxid unter Grenzwerten
Die Stickstoffdioxid-Konzentrationen lagen im Jahr 2025 an allen Luftgüte-Messstellen in Vorarlberg unter dem Grenzwert von 35 µg/m³ im Jahresmittel. In den Jahren vor 2020 zeigten verkehrsnahe Messstationen eine anhaltend hohe Belastung mit jährlichen Grenzwertüberschreitungen bei Stickstoffdioxid.
Seit dem Jahr 2020 wurden die Jahresgrenzwerte für Stickstoffdioxid an verkehrsnahen Messstationen in Vorarlberg nicht mehr überschritten. Im Zusammenhang mit Stickstoffoxid-Emissionen wird angegeben, dass 70 Prozent dieser Emissionen auf Verkehr zurückzuführen sind.
Ozonbelastung auf moderatem Niveau
Die Ozonbelastung bewegte sich im Jahr 2025 im langjährigen Vergleich auf einem vom Land als moderat beschriebenen Niveau. Trotz einer im Bericht genannten höheren Zahl von Hitzetagen blieb die Ozonbelastung im betrachteten Zeitraum vergleichsweise gering.
Das Sommermaximum der Ozonkonzentration wurde 2025 mit 161 µg/m³ im Rheintal gemessen. Die Informationsschwelle von 180 µg/m³ Ozon, ab der Verhaltensempfehlungen zum Schutz besonders empfindlicher Bevölkerungsgruppen ausgegeben werden, wurde an keiner Messstation überschritten.
Wetterbedingungen und Ozonbildung
Förderlich für die Ozonbildung sind den Erläuterungen zufolge Trockenheit, Sonnenschein und Wärme, während nasses, trübes und kühles Wetter weniger förderlich ist. Im Juli und Anfang August 2025 war das Wetter in Vorarlberg nass, trüb und kühl.
Die Messwerte werden in µg/m³ (Mikrogramm pro Kubikmeter) angegeben. Diese Einheit beschreibt die Konzentration eines Schadstoffs in einem Kubikmeter Luft.








