Am Hirzmann-Stausee im Bezirk Voitsberg findet ein Feriencamp für Erwachsene statt, bei dem Handys während des gesamten Aufenthalts draußen bleiben müssen. Organisiert wird das Wochenende von Julia Pirkenau und Nicole Mösel in Edelschrott. An dem Camp nimmt eine 13-köpfige Gruppe teil.
Ein Wochenende ohne Smartphone am Stausee
Das Camp erstreckt sich über ein ganzes Wochenende und findet direkt am Hirzmann-Stausee in Edelschrott statt. Zentrale Bedingung für die Teilnahme ist der Verzicht auf das Handy für die gesamte Dauer des Aufenthalts. Ein fixes Programm gibt es nicht, stattdessen stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Aktivitäten zur Auswahl.
Zu den möglichen Angeboten zählen Standup-Paddeln auf dem Stausee, Aufenthalte im Wald, Meditation sowie Achtsamkeitsübungen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Nachtwanderung und die Beobachtung des Sternenhimmels. Wie viele dieser Aktivitäten tatsächlich stattfinden, hängt von den Teilnehmenden selbst ab, da kein starres Ablaufschema vorgegeben ist.
Organisiert wird das Camp von Julia Pirkenau und Nicole Mösel. Pirkenau bringt dafür eine Ausbildung als Outdoor-Trainerin mit. Sie begründet die Idee zu dem Angebot damit, dass es zahlreiche Ferienangebote für Kinder gebe, vergleichbare Angebote für Erwachsene jedoch fehlten.
Digitale Auszeiten als wachsender Trend
Angebote, bei denen Erwachsene bewusst auf digitale Geräte verzichten, haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Hintergrund ist die zunehmende Verfügbarkeit von Smartphones im Alltag, die für viele Menschen mit einer dauerhaften Erreichbarkeit einhergeht. Formate wie Digital-Detox-Camps setzen an diesem Punkt an, indem sie für einen begrenzten Zeitraum einen bewussten Rückzug von Bildschirmen ermöglichen.
Üblicherweise stehen bei solchen Aufenthalten Naturerfahrungen, Bewegung im Freien und Entschleunigung im Vordergrund. Der Verzicht auf Mobiltelefone soll dabei helfen, den Fokus stärker auf die unmittelbare Umgebung sowie auf soziale Interaktionen vor Ort zu lenken. Aktivitäten wie Meditation oder Achtsamkeitsübungen sind in diesem Zusammenhang häufig Bestandteil solcher Programme, da sie als Ergänzung zur reinen Abwesenheit digitaler Geräte gelten.
Auch Angebote in freier Natur, etwa an Gewässern oder in Wäldern, spielen bei derartigen Konzepten eine zentrale Rolle. Der Aufenthalt in naturnaher Umgebung wird häufig als Gegengewicht zum sonst stark technisierten Alltag verstanden. Nächtliche Aktivitäten wie Sternenbeobachtungen oder Nachtwanderungen nutzen zudem Umgebungen, die im Alltag aufgrund von Zeitmangel oder Ablenkung durch Bildschirme seltener bewusst wahrgenommen werden.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.





