FH Kärnten startet erstes duales Studium im Hotel-Management mit 17 Teilnehmern

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die Fachhochschule Kärnten, die seit Kurzem offiziell Carinthian University of Applied Sciences heißt, hat am Dienstag ihr erstes duales Studienangebot gestartet. Der neue Bachelor-Studienzweig Hotel-Management vereint Theorie und Praxis über die gesamte Studiendauer und richtet sich an angehende Fachkräfte der Hotellerie. Insgesamt 17 Studierende aus Österreich, Deutschland, Rumänien und Südtirol haben das Studium aufgenommen.

Start des dualen Hotel-Management-Studiums in Villach

Der duale Studienzweig kombiniert über alle sechs Semester jeweils zwölf Wochen Theorie am Standort Villach mit zwölf Wochen Praxis in einem fixen Hotelbetrieb. Nach drei Jahren schließen die Studierenden mit einem Bachelor ab und bringen zu diesem Zeitpunkt bereits anderthalb Jahre Berufserfahrung mit. Während der Praxisphasen werden sie nach Kollektivvertrag bezahlt.

Programmleiter Stefan Nungesser ist für den neuen Studienzweig verantwortlich. Nach seinen Angaben ist das Interesse von Hotelbetrieben an einer Zusammenarbeit hoch. Aktuell zählt das Studium 20 Praxispartner, deren Betriebe in Kärnten, Tirol, Salzburg und der Steiermark liegen. Zu den Partnern gehören familiengeführte Häuser, Betriebe der Stadt- und Markenhotellerie sowie größere Leitbetriebe der Branche.

Das Studienangebot ist für die Fachhochschule Kärnten neu und stellt den ersten dualen Studienzweig der Hochschule dar.

Duale Ausbildungsmodelle im Tourismus

Duale Studienmodelle, die ein Hochschulstudium fest mit betrieblicher Praxis verknüpfen, sind im Tourismussektor in Österreich bislang selten. Anders als in klassischen Studiengängen wechseln sich bei diesem Modell Lehrveranstaltungen und mehrwöchige Praxisblöcke in einem festen Rhythmus ab, wodurch Studierende von Beginn an in betriebliche Abläufe eingebunden sind.

Für Hotelbetriebe bietet ein solches Modell grundsätzlich die Möglichkeit, künftige Fachkräfte frühzeitig an das eigene Unternehmen zu binden und sie über mehrere Jahre hinweg in Führungsaufgaben heranzuführen. Für Studierende liegt der Vorteil häufig darin, dass sie parallel zum akademischen Abschluss bereits einschlägige Berufserfahrung sammeln und durch die Vergütung während der Praxisphasen finanziell unabhängiger sind als in einem klassischen Vollzeitstudium.

Die Tourismus- und Hotelbranche gilt in Österreich seit Jahren als Bereich mit hohem Bedarf an qualifiziertem Personal, insbesondere im mittleren und gehobenen Management. Ausbildungswege, die praktische Erfahrung und akademische Qualifikation miteinander verbinden, werden in diesem Umfeld zunehmend als Ergänzung zu klassischen Tourismusschulen und rein theoretischen Studiengängen diskutiert.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.