FHV erforscht effizienten Betrieb von Elektro-Bus-Flotten
An der Fachhochschule Vorarlberg (FHV) läuft das Forschungsprojekt „FreeE-Bus“. Ziel ist es, den effizienten und zuverlässigen Betrieb von Elektro-Bus-Flotten zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Reichweite, Ladezeiten, Fahrplänen, Topografie und Stromnetz.
Seit Anfang 2026 sind in Vorarlberg rund 100 E-Busse im Einsatz. Bis Mitte 2026 wächst die Flotte auf rund 140 Fahrzeuge. Das Projekt wird gemeinsam mit illwerke vkw, der Hochschule Ravensburg-Weingarten und E-VO eMobility durchgeführt. Die Projektleitung im Forschungszentrum Energie der FHV liegt bei Klaus Rheinberger.
Simulationen und digitale Nachbildung des Betriebs
Das Forschungsteam bildete die Busumläufe digital nach. Mithilfe von Simulationen und Optimierungen wird berechnet, wie sich der Ladezustand der Fahrzeuge verändert und wann mit welcher Leistung geladen werden soll. Dabei fließen auch Netzkosten und Strompreise in die Berechnung ein. Das Projekt kombiniert reale Betriebsdaten mit wissenschaftlichen Methoden.
Vorarlbergs Topografie stellt dabei eine besondere Herausforderung dar: Steigungen haben einen bedeutenden Einfluss auf den Energieverbrauch. Bei Bergab-Fahrten ist die Energierückgewinnung durch Bremsen besonders effizient.
Modelle auch für andere Flotten nutzbar
Die unter Leitung der FHV entwickelten Modelle stehen interessierten Unternehmen zur Verfügung. Sie lassen sich auch auf andere Bereiche übertragen, etwa auf den Betrieb elektrischer LKW-Flotten.







