FIFA WM 2026: Marokko schlägt Haiti 4:2 und zieht als Gruppenzweiter ins Achtelfinale ein
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FIFA WM 2026: Marokko schlägt Haiti 4:2 und zieht als Gruppenzeiter in die K.o.-Phase ein

Marokko hat am Donnerstag das abschließende Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Haiti mit 4:2 gewonnen und steht damit zum dritten Mal in der K.o.-Phase einer Fußball-Weltmeisterschaft. Die Partie fand in Atlanta vor 68.239 Zuschauern statt und endete zur Halbzeit 2:2.

Den Gruppensieg in Gruppe C sicherte sich Brasilien, das im Parallelspiel Schottland mit 3:0 besiegte. Marokko schließt die Vorrunde als Zweiter ab. Haiti, das in diesem Spiel erstmals bei einer WM punkten hätte können, bleibt ohne Zähler.

Turbulente erste Halbzeit mit vier Toren

Haiti ging bereits früh in Führung: In der 10. Minute lenkte Marokkos Torhüter Yassine Bounou einen Ball ins eigene Netz. Lenny Joseph hatte eine Hereingabe mit der Ferse verlängert, der Ball sprang über den Rücken von Bounou ins Tor. Es war für Haiti der erste WM-Treffer seit 52 Jahren. Achraf Hakimi glich in der 39. Minute aus kurzer Distanz zum 1:1 aus. Nur vier Minuten später brachte Wilson Isidor Haiti erneut in Führung – sein Schuss aus 25,2 Metern schlug mit 98 Stundenkilometer im linken Kreuzeck ein. Ismael Saibari stellte noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+1) mit seinem dritten Turniertor auf 2:2.

Marokko dreht die Partie in der zweiten Hälfte

In der zweiten Halbzeit übernahm Marokko die Kontrolle. Soufiane Rahimi erzielte in der 78. Minute nach einer Ecke das 3:2. Den Endstand von 4:2 stellte Gessime Yassine in der 89. Minute her.

Schiedsrichter der Partie war Danny Makkelie aus den Niederlanden. Gelbe Karten erhielten auf Seiten Haitis Nazon, Placide und Casimir. Marokko blieb ohne Verwarnung. Die Nordafrikaner waren bei der WM 2022 bis ins Halbfinale vorgedrungen und hatten den Wettbewerb auf dem vierten Platz beendet.

Nächster Gegner noch offen

In der K.o.-Phase trifft Marokko auf den Sieger der Gruppe F. Welches der dort vertretenen Teams – die Niederlande, Japan oder Schweden – die Gruppe gewinnt, stand zum Zeitpunkt des Spiels noch nicht fest.