Flughafen Wien-Schwechat: Cyberkriminelle behaupten Hack – Betreiber dementiert großangelegte Attacke
Eine cyberkriminelle Gruppe behauptet, den Flughafen Wien-Schwechat im Bezirk Bruck an der Leitha gehackt zu haben. Der Flughafen Wien weist eine großangelegte Cyberattacke zurück. Der Flughafenbetrieb laufe plangemäß und sei in keiner Weise beeinträchtigt.
Im Internet sind alte Frachtdokumente aus dem Jahr 2025 aufgetaucht. Flughafen-Sprecher Peter Kleemann bestätigte das Auftauchen dieser Unterlagen. Es handele sich dabei um alte und bedeutungslose Aufstellungen zur Verladung von Frachtgütern in Flugzeugen. Die aufgetauchten Dokumente dürften aus einem einzelnen Postfach entwendet worden sein.
Keine passagierbezogenen Daten betroffen
Nach derzeitigem Wissensstand seien passagierbezogene oder betriebskritische Daten nicht betroffen, so der Flughafen Wien. Ob tatsächlich eine Cyberattacke in dem von der Gruppe behaupteten Ausmaß stattgefunden hat, ist nicht bestätigt. Der Standard verwies in seiner Berichterstattung auf erhebliche Zweifel an der Darstellung der Hackergruppe.
Die Gruppe habe bisher weder Kontakt zum Flughafen Wien aufgenommen noch Forderungen gestellt. Der Flughafen arbeitet nach eigenen Angaben an der Aufklärung des Sachverhalts, steht mit den zuständigen Behörden in Kontakt und hat externe Cybersecurity-Experten hinzugezogen.








