FPÖ startet Wahlkampf für Grazer Gemeinderatswahl
Die FPÖ hat am Mittwochabend in der Grazer Seifenfabrik ihren Wahlkampfauftakt für die Grazer Gemeinderatswahl Ende Juni abgehalten. Parteivertreter aus Bund und Land kündigten einen intensiven Wahlkampf gegen die derzeitige Grazer Stadtregierung an.
Bei der Veranstaltung wurden nach Angaben der Partei Themen von Verkehr bis Migration angesprochen. Die FPÖ positioniert sich in Graz als Alternative für Veränderung und strebt einen „freiheitlichen Neustart“ in der Stadt an.
Kunasek betont Bedeutung der Wahl
Landesparteiobmann Mario Kunasek, der im Artikel als Landeshauptmann bezeichnet wird, unterstrich die Wichtigkeit der bevorstehenden Gemeinderatswahl. „Es geht um unsere Heimat und die Zukunft von Graz“, sagte er in seiner Rede.
Kunasek kritisierte die aktuelle Grazer Stadtregierung und deren bisherige Auswirkungen. Die Veränderungen der letzten Jahre seien für Wirtschaft, Bürger und Pendler eine negative Entwicklung gewesen, erklärte er. Eine klare Veränderung sei aus seiner Sicht nur mit einer starken FPÖ möglich.
Kunasek forderte, Graz wieder zu einer lebenswerten, sauberen Stadt zu machen. Dafür brauche es die Freiheitliche Partei, betonte er.
Bürgermeisterkandidat Apfelknab mit Kritik an Stadtregierung
Rene Apfelknab tritt für die FPÖ als Bürgermeisterkandidat in Graz an. Er kritisierte die Stadtregierung unter Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) scharf und sprach von Versagen in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr und Sicherheit.
Apfelknab warnte davor, Graz dürfe nicht zu einem „sozialistischen Experimentierfeld“ verkommen. Die FPÖ stellte er als einzige Option für einen politischen Kurswechsel in der Stadt dar. Zugleich warb er für eine Politik der Vernunft und Fairness.
In seiner Rede sprach Apfelknab von einer „Sündenliste“ der aktuellen Grazer Regierung, die aus seiner Sicht Verkehrschaos, Parkplatzraub, ungebremste Zuwanderung in das Sozialsystem und Budgetchaos umfasst. Ein „Weiter wie bisher“ könne man sich nicht leisten, sagte er.
Kritik an Bundespolitik durch Schnedlitz
FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz nutzte den Wahlkampfauftakt auch für Kritik an der Bundespolitik. Er wandte sich gegen die Regierungskoalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS auf Bundesebene.
Schnedlitz sprach von einer politischen Krise, zu der die Bundesregierung beitrage. Er forderte mehr freiheitliche Verantwortung auf allen politischen Ebenen und sprach sich in seiner Rede für Herbert Kickl als „Volkskanzler“ aus.








