Gerichtsurteil: Hochkarätiges Hotelprojekt Salzamt in Hallstatt gestoppt
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Landesverwaltungsgericht stoppt Hotelprojekt Salzamt in Hallstatt

Das geplante Hotel Salzamt Hallstatt wird nicht realisiert. Das Landesverwaltungsgericht hat den Bau des Projekts abgelehnt.

Als Begründung nennt das Gericht, dass der Bau zu stark in das Ortsbild eingreifen würde. Das Siegerprojekt wurde damit in zweiter Instanz zurückgewiesen.

In Hallstatt stehen derzeit rund 700 Gästebetten zur Verfügung. Durch das Hotel Salzamt Hallstatt hätten zusätzlich 228 Gästebetten entstehen können.

Eigentümer des historischen Salzamts ist die Grand Hotel GIV Immobilien Verwaltungs GmbH mit Sitz in Wien. Geschäftsführer des Unternehmens ist Christian Meixner. Er erklärte, bisherige Überlegungen zu einem kleineren Gebäude oder nur zum Umbau des Salzamts seien wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen. Ein wirtschaftlich erfolgreicher Betrieb sei mit einer Reduktion des Projekts nach seiner Darstellung nicht möglich. Meixner kündigte an, man werde überlegen müssen, wie mit der aktuellen Situation umgegangen wird.

Für das Projekt waren zuvor Ideen von 80 Architekten eingeholt worden. Das schließlich ausgewählte Siegerprojekt wurde nun durch die Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts gestoppt.

Bürgermeister von Hallstatt ist Alexander Scheutz (SPÖ). Er äußerte nach der Entscheidung, er vermute mangelnden Mut bei den zuständigen Beamten. Diese könnten seiner Ansicht nach Angst haben, wegen der Größe oder Passung des Hotels kritisiert zu werden. Zudem sagte Scheutz, es traue sich heute niemand mehr, Verantwortung für ein Projekt zu übernehmen, und erklärte, dass auch kritische Stimmen aus der Gemeinde eine Rolle gespielt haben könnten.

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