Graz gibt ME/CFS ein Gesicht: Aktionstag fordert mehr Solidarität und Bewusstsein für die unsichtbare Erkrankung
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Aktionstag in Graz macht auf ME/CFS aufmerksam

Am Sonntag hat auf dem Grazer Hauptplatz ein Aktionstag für Menschen mit ME/CFS stattgefunden. Betroffene warben dabei um mehr Solidarität und machten auf ihre Situation sowie ihre Anliegen aufmerksam.

Vor dem Grazer Rathaus wurden den ganzen Tag über Vorträge von Fachleuten zum Thema ME/CFS angeboten. Zusätzlich fand ein Benefiz-Flohmarkt statt, bei dem Spenden für die Forschung zu der Erkrankung gesammelt wurden.

ME/CFS wird als schwere, chronische Multisystemerkrankung beschrieben. Betroffene sind körperlich und geistig extrem erschöpft, haben Schmerzen und leiden unter neurokognitiven Ausfällen. Die Verläufe der Erkrankung gelten als sehr individuell.

Die Erkrankung wird häufig in Zusammenhang mit Virusinfektionen wie COVID-19 oder Grippe gebracht. ME/CFS gilt bislang als nicht heilbar, es werden jedoch Strategien beschrieben, mit denen sich Symptome lindern lassen. In der Gesellschaft ist die Erkrankung den Angaben zufolge oft unsichtbar.

Einer der Veranstalter des Aktionstages war der von ME/CFS betroffene Markus Anko. Bei ihm wird von einer milden Variante der Erkrankung berichtet. Er schildert, dass er zwölf bis 16 Stunden im Bett verbringt und sich seine Symptome durch Sport oder normale Alltagsaktivitäten unter vielen Menschen verschlechtern.

Laut Markus Anko verfolgte die Veranstaltung das Ziel, mehr Bewusstsein für ME/CFS zu schaffen und eine bessere Versorgung für alle Betroffenen zu ermöglichen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.