Anhaltende Trockenheit setzt Grazer Baumbestand zu
In Graz zeigen sich zunehmend Folgen der seit Monaten anhaltenden Trockenheit an Bäumen im Stadtgebiet. In mehreren Innenhöfen sind bereits abgestorbene Bäume zu sehen.
Betroffen sind unter anderem Birken, die vertrocknen und absterben, sowie Fichten, die von unten her braune Verfärbungen zeigen.
Unterschiedliche Baumarten unterschiedlich betroffen
Robert Wiener, Leiter der Grünraum- und Gewässerabteilung der Stadt Graz, verweist darauf, dass einzelne Baumarten unterschiedlich auf die Trockenheit reagieren. Schnurbäumen geht es demnach verhältnismäßig gut, während der Bergahorn stärker betroffen ist. Nach Angaben der Stadt wird der Bergahorn sukzessive aus dem Stadtbild verschwinden, ebenso wie Birken, Linden, Buchen und Nadelbäume.
Die Stadt Graz hat nach eigenen Angaben bereits frühzeitig begonnen, verstärkt auf klimaverträglichere Baumarten zu setzen.
Maßnahmen zur Bewässerung
Neue Bäume werden mittlerweile tiefer eingepflanzt als zuvor. Zudem verfolgt die Stadt das Ziel, möglichst viel Regenwasser zu den Bäumen zu leiten. Dach- und Straßenwasser sollen dafür gezielt auf Grünflächen abgeleitet werden. In der Leonhardstraße wurden dazu bereits Projektverträge mit Hausbesitzern abgeschlossen.
Auch steirische Baumschulen reagieren auf die veränderten Bedingungen: Teilweise wurden bestimmte Sorten durch hitzeresistentere Pflanzen ersetzt. Zudem mussten Baumschulen in effektivere Bewässerungssysteme investieren.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







