Hitze in Schulen: Emmerling bringt Ferienverlegung ins Gespräch – Lehrergewerkschaft skeptisch
In Wiener Klassenzimmern werden derzeit teils extreme Temperaturen gemessen. Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (NEOS) brachte im Ö1-Mittagsjournal eine Vorverlegung der Sommerferien als mögliche Reaktion auf die Hitzesituation ins Gespräch. Die Lehrergewerkschaft hält diesen Vorschlag für nicht ausreichend.
Seit Beginn der Woche wurden mehr als 350 Temperaturmeldungen aus Schulen gesammelt. Vielfach lagen die gemessenen Werte über 30 Grad, vereinzelt wurden bis zu 39 Grad in Klassenzimmern registriert. Ein gesetzliches Hitzefrei gibt es an Schulen nicht.
Gewerkschaft fordert rasche Maßnahmen
Paul Kimberger, Vorsitzender der Pflichtschul-Lehrergewerkschaft, sieht den Vorschlag zur Ferienverlegung als nicht ausreichend an. Die Gewerkschaft spricht von unzumutbaren Bedingungen und verweist auf mangelnde Beschattung sowie eingeschränkte Lüftungsmöglichkeiten in vielen Schulgebäuden.
Die FSG-Pflichtschul-Personalvertretung hatte am Vortag eine Umfrage veröffentlicht und fordert rasche Entlastungsmaßnahmen, darunter verkürzten Unterricht sowie mehr rechtlichen Spielraum für Schulen. Langfristig werden Investitionen in Hitzeschutzmaßnahmen verlangt. Eine Kürzung der Sommerferien lehnte die Lehrerseite klar ab.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








