Hitze setzt oberösterreichischen Erdäpfelbauern zu
Die anhaltende Hitze gefährdet die heimische Erdäpfelernte. In Oberösterreich kämpfen Bauern derzeit gegen die Auswirkungen der hohen Temperaturen – unter anderem im Eferdinger Becken, wo gegenwärtig die Heurigen geerntet werden.
Manfred Schauer, Obmann der Erzeugergemeinschaft Eferdinger Landerdäpfel, erklärt, dass Erdäpfel ab 30 Grad in einen Erhaltungszustand übergehen. Bei Temperaturen über 30 Grad wächst die Knolle nicht weiter. Das fehlende Wachstum in Hitzeperioden beeinflusst den Ertrag wesentlich.
Gute Bewässerung im Eferdinger Becken
Die Anbauflächen im Eferdinger Becken sind gut bewässerbar, was den Betrieben dort bessere Voraussetzungen bietet, um auf die Hitzephasen zu reagieren.
Ausreichende Lagermengen aus Rekordernte 2025
Im Jahr 2025 gab es eine Rekordernte bei Erdäpfeln. Derzeit sind noch ausreichend Lagererdäpfel aus dieser Ernte vorhanden. Gleichzeitig erzielen heimische Erdäpfelbauern aktuell etwa den halben Erlös im Vergleich zum Vorjahr.
Erdäpfel zählen zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln in Österreich. Laut Statistik Austria liegt der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch bei 54 Kilogramm.








