Hitzewelle in Niederösterreich wird zur Gefahr für obdachlose Menschen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die anhaltende Hitzewelle stellt für obdachlose Menschen in Niederösterreich eine erhebliche Belastung dar. Sie sind der Sonne oft schutzlos ausgesetzt, und schon das Organisieren von ausreichend Trinkwasser wird bei den hohen Temperaturen zur Herausforderung.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele obdachlose Menschen unter chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Suchterkrankungen leiden. Dominic Visovsky, Betreuer im Tageszentrum Emmaus in St. Pölten, weist darauf hin, dass zahlreiche Medikamente bei extremer Hitze anders wirken als üblich. Das kann so weit gehen, dass der Kreislauf zusammenbricht.

Tageszentrum Emmaus bietet Schutz vor der Hitze

In St. Pölten suchen manche obdachlose Personen Abkühlung direkt in der Traisen oder an öffentlichen Seen. Eine zentrale Anlaufstelle ist jedoch das Tageszentrum der Emmausgemeinschaft. Dort können Menschen, die auf der Straße leben, sich an einem kühlen Ort aufhalten und dem Hitzestress zumindest zeitweise entgehen.

Das Tageszentrum stellt gratis Wasser und andere Getränke zur Verfügung. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, kalt zu duschen. Wer nicht über passende Kleidung für die sommerlichen Temperaturen verfügt, kann im Tageszentrum auch neu eingekleidet werden, da dort für leichtes Gewand gesorgt ist.

Betreuer Dominic Visovsky rät dazu, obdachlose Personen direkt anzusprechen, wenn der Eindruck entsteht, dass sie Hilfe benötigen. Ein niederschwelliges Hilfstelefon, wie es etwa in Wien existiert, gibt es in Niederösterreich derzeit nicht. Ist eine Person nicht ansprechbar oder liegt eine akute Gefahrensituation vor, sollte der Notruf gewählt werden.

Wie Hitze den Körper und bestehende Erkrankungen beeinflusst

Hohe Außentemperaturen stellen für den menschlichen Organismus grundsätzlich eine besondere Belastung dar. Der Körper versucht, über verstärktes Schwitzen Wärme abzugeben, wodurch der Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht geraten kann. Bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr steigt das Risiko für Kreislaufprobleme, Schwindel oder in schweren Fällen für einen Hitzschlag.

Besonders gefährdet sind Personen mit Vorerkrankungen. Bei Bluthochdruck kann Hitze zu einer zusätzlichen Kreislaufbelastung führen, während bei Diabetes der Flüssigkeitsverlust den Blutzuckerspiegel beeinflussen kann. Auch bei Suchterkrankungen kann die Kombination aus Substanzkonsum und extremer Hitze den Körper zusätzlich belasten.

Ein wesentlicher, oft unterschätzter Faktor ist die veränderte Wirkung von Medikamenten bei hohen Temperaturen. Einige Wirkstoffe beeinflussen die körpereigene Temperaturregulation oder den Wasserhaushalt, wodurch sich ihre Wirkung bei Hitze verstärken oder abschwächen kann. Das kann in bestimmten Fällen zu Kreislaufproblemen führen, die ohne die Hitzebelastung möglicherweise nicht in dieser Form aufgetreten wären.

Menschen ohne festen Wohnsitz sind von diesen Risiken in besonderem Maße betroffen, da ihnen häufig einfache Schutzmöglichkeiten wie klimatisierte Innenräume, ein eigener Kühlschrank für Getränke oder ein geschützter Rückzugsort fehlen. Zugang zu Trinkwasser, Schatten und kühlen Aufenthaltsräumen ist in solchen Situationen von zentraler Bedeutung, um gesundheitliche Folgen zu vermeiden.

Rolle von Tageszentren und niederschwelligen Hilfsangeboten

Tageszentren für obdachlose Menschen erfüllen bei extremen Wetterlagen grundsätzlich eine wichtige Funktion. Sie bieten nicht nur einen Ort zum Aufwärmen im Winter, sondern auch einen kühlen Rückzugsraum im Sommer. Neben Getränken und Hygieneangeboten wie Duschen stellen solche Einrichtungen häufig auch Kleidung zur Verfügung, die der jeweiligen Jahreszeit entspricht.

Niederschwellige Angebote sind in der Sozialarbeit deshalb von Bedeutung, weil sie ohne komplizierte Zugangsvoraussetzungen genutzt werden können. Betroffene können die Einrichtungen eigenständig aufsuchen, ohne vorherige Anmeldung oder bürokratische Hürden. In manchen Bundesländern ergänzen zusätzlich telefonische Hilfsangebote das Netz an Unterstützung, über die Passanten oder Betroffene selbst auf akute Notlagen hinweisen können. Wo solche

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.