Hitzewellen treiben Homeoffice-Trend voran – ÖGB warnt vor versteckten Kosten für Arbeitnehmer

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Hitzewellen: Immer mehr Arbeitgeber setzen auf Homeoffice und flexible Arbeitszeiten

Angesichts anhaltender Hitzewellen greifen immer mehr Arbeitgeber zu Homeoffice-Regelungen und flexibleren Arbeitszeiten. Arbeitgeber sind verpflichtet, Beschäftigte vor gesundheitlichen Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen.

Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) bewertet diese Ansätze grundsätzlich positiv, weist zugleich aber auf mögliche Nachteile für Beschäftigte hin.

Maßnahmen an der Universität Wien

Die Universität Wien hat mehrere Maßnahmen gegen die Hitzebelastung umgesetzt. Beschäftigte können bis zur Hälfte ihrer Arbeitszeit in Telearbeit verbringen, die von einem beliebigen Ort innerhalb Österreichs aus erfolgen kann. Bei starker Hitzebelastung lässt sich die Arbeitszeit zudem im Rahmen der Gleitzeit flexibler gestalten; während der Hitzewelle wurden die Randzeiten der Gleitzeit ausgeweitet.

Zusätzlich stehen an zwölf Standorten klimatisierte Arbeitsräume zur Verfügung, darunter das Hauptgebäude, der Campus Altes AKH, das UZA II und die Sensengasse. Die Plätze sind allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugänglich, jedoch limitiert. Nach Angaben der Universität haben die Kapazitäten bisher ausgereicht. Ein großer Teil der Beschäftigten nutzt das Angebot zur Telearbeit.

ÖGB verweist auf mögliche Nachteile

Verena Weilharter, Arbeitsrechtsexpertin beim ÖGB, kennt vergleichbare Modelle auch von anderen Arbeitgebern, etwa von NGOs. Sie weist darauf hin, dass es in älteren Gebäuden oft nicht möglich sei, Räume ausreichend zu kühlen. Zudem verfügten nicht alle Beschäftigten zu Hause über geeignete Arbeitsbedingungen.

Da die Homeoffice-Pauschale abgeschafft wurde, liegen Kosten wie zusätzliche Energiekosten während der Homeoffice-Zeit stärker bei den Beschäftigten selbst. Müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wegen der Hitze sehr früh oder spät arbeiten, kann dies zulasten von Freizeit oder Kinderbetreuung gehen. Für solche Arbeitszeiten sind derzeit keine Zuschläge vorgesehen.

Weilharter sieht in einer befristeten Arbeitszeitverkürzung an besonders heißen Tagen eine bessere Lösung. Derartige Modelle gibt es nach ihren Angaben derzeit noch nicht.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.