Extremes Waldbrandrisiko im Osten Niederösterreichs
Für das Wein- und das Industrieviertel wurde am Donnerstagabend die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe des europäischen Frühwarnsystems ausgerufen. Am Freitag wird im Osten Niederösterreichs mit einem sehr hohen bis extremen Waldbrandrisiko gerechnet.
Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner rufen zur äußersten Vorsicht auf.
Besonders gefährdete Regionen
Als besonders gefährdet gelten die Regionen Wiener Umland, Marchfeld und Wiener Becken. Für den Zeitraum vom 28. bis 30. Juni wird vom Wiener Becken bis zum nördlichen Rand des Weinviertels ein extremes bis sehr extremes Risiko erwartet.
Verbote und Vorschriften
Die Waldbrandverordnung des Landes gilt in allen Bezirken Niederösterreichs. Sie untersagt das Entzünden von Feuern – darunter Lagerfeuer und Grillen –, das Rauchen sowie das Wegwerfen brennender Gegenstände wie Zigaretten oder Gasflaschen. Die Vorschriften gelten im Wald sowie auf waldnahen Flächen wie Wiesen und Feldern.
Feuerwehr im Einsatz
Die Feuerwehren rückten in den vergangenen Wochen bereits zu zahlreichen Waldbränden aus. Rund 600 Einsatzkräfte stehen im Sonderdienst Waldbrand bereit. Gemeinsam mit dem Land wurden mehr als 30 Spezialfahrzeuge zur Waldbrandbekämpfung angeschafft. Zusätzlich gibt es Waldbrandcontainer in den Bezirken sowie in 300 Gemeinden eigene Waldfachpläne. Landesfeuerwehrkommandant Fahrafellner betonte, die Einsatzkräfte stünden zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung.







