Mehr Anbieterwechsel bei Strom und Gas in Niederösterreich
Im ersten Quartal haben in Niederösterreich 28.974 Haushalte ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt. Damit waren es rund 2.000 Wechsel mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Niederösterreich war im betrachteten Zeitraum das Bundesland mit den meisten Anbieterwechseln in Österreich. Die Zahlen stammen aus der Marktstatistik des Strom- und Gasregulators E-Control und wurden von Vorstandsmitglied Michael Strebl erläutert.
Wechselraten in Niederösterreich
Von den 28.974 Wechseln in Niederösterreich entfielen 21.802 auf neue Stromlieferanten und 7.172 auf neue Gaslieferanten. Die Wechselrate lag im ersten Quartal bei 2,5 Prozent für Strom und bei 2,9 Prozent für Gas.
Österreichweite Entwicklung
Österreichweit wechselten im ersten Quartal 2026 insgesamt 137.479 Kundinnen und Kunden ihren Energie-Lieferanten, rund 5.000 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die österreichweite Wechselrate betrug bei Strom 1,7 Prozent und bei Gas 2,4 Prozent.
Im Bereich Strom suchten sich österreichweit 110.160 Kundinnen und Kunden einen neuen Lieferanten, davon entfielen 86.024 Wechsel auf Haushalte. Bei Gas entschieden sich 27.319 Kundinnen und Kunden für einen neuen Anbieter, darunter 23.299 Haushalte.
Unterschiede zwischen den Bundesländern
Bei Strom verzeichnete Niederösterreich im ersten Quartal die meisten Anbieterwechsel unter den Bundesländern. Es folgten Oberösterreich und die Steiermark mit einer Wechselrate von jeweils 2 Prozent. In Tirol lag die Strom-Wechselrate bei 0,5 Prozent.
Bei Gas lag die Steiermark mit einer Wechselrate von 3,6 Prozent voran, gefolgt von Oberösterreich mit 3 Prozent. Niederösterreich erreichte bei Gas eine Wechselrate von 2,5 Prozent und lag damit hinter Steiermark und Oberösterreich. Bei Gas war Vorarlberg mit einer Wechselrate von 0,7 Prozent das Schlusslicht unter den Bundesländern.
Energieverbrauch und Einsparpotenzial
Alfons Haber, Vorstand der E-Control, wird mit Aussagen zu Energieversorgung, Energiepreisen und Einsparmöglichkeiten zitiert. Demnach haben geopolitische Krisen die Themen Energieversorgung und Energiepreise verstärkt ins öffentliche Interesse gerückt.
Steigende Preise auf den Großhandelsmärkten hätten sich laut Bericht kurzfristig unterschiedlich für Endkundinnen und Endkunden bemerkbar gemacht. Haber betont, dass jede nicht verbrauchte Kilowattstunde die finanzielle Belastung reduziert. Es wird darauf hingewiesen, dass auch im Frühling mit einfachen Maßnahmen in Haushalten Energie gespart werden kann.
Darüber hinaus wird angegeben, dass der Tarifkalkulator der E-Control bei der Reduktion von Energiekosten helfen kann. Ebenso wird auf Informationsangebote mit Tipps zum Energiesparen verwiesen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








