FIFA-Chef Infantino verteidigt Trinkpausen bei der WM 2026
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eingeführten Trinkpausen öffentlich verteidigt. In einem Interview mit dem Videodienst SNTV, über das die Nachrichtenagentur AP berichtete, äußerte sich der 56-jährige Schweizer zu der umstrittenen Regelung.
Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada unterbrechen die Schiedsrichter jede Halbzeit nach etwa 22 Minuten für eine Trinkpause. Hintergrund ist die teils erhebliche Hitzebelastung an den Spielorten. Die Regelung gilt jedoch auch in überdachten und klimatisierten Stadien – mit dem erklärten Ziel, gleiche Bedingungen für alle teilnehmenden Mannschaften zu gewährleisten.
Kritik und Reaktionen in den Stadien
Die Trinkpausen stoßen nicht überall auf Zustimmung. In den Stadien wurden die Unterbrechungen von Teilen des Publikums mit Pfiffen quittiert. Auch darüber hinaus gibt es Kritik an der neuen Regelung.
Infantino betonte, dass die FIFA durch die von Sendern während der Pausen geschalteten Werbespots keine zusätzlichen Einnahmen erziele. Die entsprechenden Verträge seien bereits vor der Einführung der Trinkpausen-Regel abgeschlossen worden.
Auswertung nach dem Turnier geplant
Die FIFA kündigte an, die Neuerung nach dem Ende des Turniers zu analysieren. Wie künftig mit den Trinkpausen umgegangen wird, soll demnach auf Basis dieser Auswertung entschieden werden.








