Rund 1,3 Millionen Österreicher leiden unter Allergien
In Österreich ist jede sechste Person von einer Allergie betroffen. Laut einer repräsentativen Befragung des IMAS Instituts leiden 17 Prozent der Bevölkerung – rund 1,3 Millionen Menschen – unter mindestens einer Unverträglichkeit. Die Situation ist demnach seit 2019 stabil.
Für die Erhebung befragte das IMAS Institut 1.030 Personen in persönlichen Interviews. Die Stichprobe ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren.
Heuschnupfen am häufigsten, Frauen öfter betroffen
Die häufigste Allergieart ist Heuschnupfen beziehungsweise eine Pollenallergie. Unter den Allergiearten folgen Reaktionen auf Tiere (19 Prozent), Insektenstiche und Sonne (je 15 Prozent) sowie Hausstaub und Hausmilben (14 Prozent). Laktoseintoleranz betrifft 13 Prozent der Allergiker, Medikamentenunverträglichkeit zehn Prozent.
Frauen zwischen 16 und 49 Jahren sind mit 22 Prozent deutlich häufiger betroffen als gleichaltrige Männer, von denen elf Prozent Allergien angeben. In städtischen Gebieten liegt der Anteil der Betroffenen bei 18 Prozent, auf dem Land bei 16 Prozent. Die Hälfte der Allergiker leidet unter einer einzigen Allergie, ein Viertel unter zwei Unverträglichkeiten. Weitere 13 Prozent geben drei und zwölf Prozent geben vier Allergien an.
Mehrheit im Alltag stark belastet
46 Prozent der Allergiker geben an, im Alltag stark durch ihre Allergie belastet zu sein. 30 Prozent sehen eine mittlere Belastung, ein Viertel nennt kaum oder gar keine Einschränkung. Beim Familienalltag zeigt sich ein etwas anderes Bild: 42 Prozent berichten von kaum bis keiner Belastung, 29 Prozent von einer mittleren und 28 Prozent von einer eher starken Belastung.
Der häufigste Umgang mit der Erkrankung ist das Meiden des Auslösers: 40 Prozent der Betroffenen setzen auf diese Strategie. Elf Prozent nehmen Tabletten, zehn Prozent verwenden Salben oder Cremes, acht Prozent greifen auf spezielle Medikamente zurück und sieben Prozent nutzen Sprays.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








