Jugendstudie der AK Kärnten: Finanzsorgen, Wegzugspläne und psychische Belastungen
Die Arbeiterkammer Kärnten hat eine Befragung zur Lebenssituation junger Menschen im Bundesland durchgeführt. Insgesamt nahmen 1.879 junge Kärntnerinnen und Kärntner im Alter zwischen 14 und 25 Jahren teil.
Die Ergebnisse zeigen ein gespaltenes Bild: Einerseits geben 90 Prozent der Befragten an, sehr gern in Kärnten zu leben. Andererseits plant jede vierte Person, das Bundesland zu verlassen – knapp 30 Prozent geben an, einen Wegzug zu erwägen.
Finanzielle Lage und Wegzugsgründe
Rund ein Drittel der Befragten berichtet von großen finanziellen Sorgen. Als zentrales Problem wird genannt, dass das Einkommen nicht ausreicht, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Als Gründe für Wegzugspläne nennen die Befragten fehlendes Angebot an Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, schlechte Arbeitsmarktchancen sowie fehlenden leistbaren Wohnraum.
Psychische Belastungen
Ein Drittel der Befragten gibt an, mit psychischen Problemen zu kämpfen. AK-Bildungsexperte Daniel Weidlitsch berichtet, dass psychische Belastungen auch in Beratungsgesprächen der Arbeiterkammer zunehmen.
Forderungen der Arbeiterkammer
AK-Präsident Günther Goach fordert Maßnahmen für junge Menschen und schlägt unter anderem temporäre günstige Startwohnungen für Studierende und Lehrlinge vor. Die Studie wurde vom Foresight Institut erarbeitet, Studienautorin ist Martina Zandonella.
Zwei Drittel der befragten jungen Menschen engagieren sich laut der Erhebung in Vereinen und Blaulicht-Organisationen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








