KAGes investiert jährlich drei Millionen Euro in Kühlung steirischer Spitäler
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KAGes investiert Millionen in Hitzeschutz für steirische Krankenhäuser

Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) trifft umfangreiche Maßnahmen, um ihre Krankenhäuser gegen hohe Temperaturen zu schützen. Jährlich investiert die KAGes dafür bis zu drei Millionen Euro in zusätzliche Kühlmaßnahmen.

Die KAGes betreibt in der Steiermark 20 Krankenhäuser. In diesen Häusern sind insgesamt 600 Kühlanlagen mit einer Gesamtleistung von 40.000 Kilowatt im Einsatz.

Maßnahmen an einzelnen Standorten

An den Standorten Feldbach und Fürstenfeld wurde die Kühlkapazität bereits erhöht. Die zentrale Notfallaufnahme am LKH Graz Klinikum wurde mit einer modernen Kühlanlage ausgestattet. Am LKH Graz II Standort Süd kommen Holzbauweise und eine Grundwasserbrunnen-Kühlung zum Einsatz.

Für Neubauten in medizinisch genutzten Bereichen gilt eine Maximaltemperatur von 26 Grad Celsius. Diese Vorgabe betrifft insbesondere OP-Räume sowie Intensivaufwach- und Behandlungsbereiche. Bei bestehenden Gebäuden, die häufig unter Denkmalschutz stehen, werden unter anderem Schutzfolien an Glasfassaden eingesetzt, um die Wärmeentwicklung zu reduzieren.

Ulf Drabek ist Finanzvorstand der KAGes. Für den Standort Weiz ist laut aktuellen Planungen für 2027 eine zusätzliche Kühlung im stationären Bereich vorgesehen.