Kepler Universitätsklinikum feiert zehn Jahre – Neues Kinderzentrum am Campus geplant
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Kepler Universitätsklinikum feiert 10-jähriges Bestehen – neues Kinderzentrum geplant

Das Kepler Universitätsklinikum (KUK) in Linz begeht heuer sein zehnjähriges Bestehen. Vor einem Jahrzehnt wurden das AKH Linz, die Landesfrauen- und Kinderklinik sowie die Landesnervenklinik Wagner-Jauregg zu einem gemeinsamen Klinikum zusammengeführt. Gleichzeitig entstand in Linz eine Medizinische Fakultät.

Heute beschäftigt das KUK 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreibt 40.000 medizintechnische Geräte. Jedes Jahr beginnen im Herbst 320 junge Menschen in Linz ein Medizinstudium.

Neues Kinderzentrum im Zentrum des Campus

Nach dem Abschluss der Sanierung der Gebäude A und B, die rund 80 Millionen Euro kostete, soll in Kürze mit dem Bau eines neuen Kinderzentrums begonnen werden. Das Zentrum ist im Herz des Campus geplant und soll sämtliche medizinischen Bereiche für Kinder unter einem Dach vereinen – darunter Kinderonkologie, Kinderradiologie, ein Kinderambulanzzentrum sowie eine Palliativstation für unheilbar kranke Kinder.

Das KUK gilt gemeinsam mit dem Boston Children Hospital in den USA als Vorreiter bei der Behandlung von Kindern mit Herzerkrankungen. In einzelnen Fällen werden dabei bereits Eingriffe noch vor der Geburt im Mutterleib vorgenommen.

Landeshauptmann fordert mehr Bundesmittel

Anlässlich der Jubiläumsfeier forderte Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) eine bessere Finanzierung des Klinikums durch den Bund. Linz sei im Vergleich zu medizinischen Fakultäten in Wien, Graz und Innsbruck bei der Bundesfinanzierung unterdurchschnittlich aufgestellt, so Stelzer. Er sprach sich dafür aus, dass künftig mehr Bundesmittel nach Linz fließen sollen.

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