Weltdrogentag: Kokainkonzentration im Wiener Abwasser deutlich gestiegen
Anlässlich des Weltdrogentags am 26. Juni rückt der Drogenkonsum in Wien in den Fokus. Abwasser-Analysen zeigen, dass die Kokainkonzentration im Wiener Abwasser im vergangenen Jahr um ein Drittel gestiegen ist.
Die Zahl der Drogenkranken in Wien wird auf rund 15.500 geschätzt und ist seit Jahren annähernd gleichbleibend. Zum Vergleich: Die Zahl der Alkoholkranken in der Stadt wird auf etwa 80.000 geschätzt. Als meistkonsumierte Substanzen gelten in Wien Alkohol und Nikotin, daneben werden auch Cannabis, Ecstasy und Kokain konsumiert.
Programm für Kokainkonsum und psychologische Begleitung
Der Verein Dialog betreibt das Programm „Beyond the Line“, das sich gezielt mit Kokainkonsum befasst. Wiener Drogenkoordinator Ewald Lochner ist in diesem Bereich tätig.
Der Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP) hat den Weltdrogentag zum Anlass genommen, auf die Bedeutung der Psychologie bei Prävention und Behandlung von Drogenabhängigkeit hinzuweisen. BÖP-Präsidentin Beate Wimmer-Puchinger vertritt den Verband in dieser Frage.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








