Kontroverse um Eintrittspreise: Neues Badehaus in Werfenweng unter Beschuss
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Kritik an Eintrittspreisen im neuen Badehaus in Werfenweng

In der Gemeinde Werfenweng ist ein neues, öffentlich zugängliches Hallenbad mit der Bezeichnung Badehaus in Betrieb gegangen. Das Angebot umfasst unter anderem mehrere Becken und eine Saunalandschaft.

Rund um die Preisgestaltung gibt es jedoch Kritik, insbesondere am Tageseintritt für Erwachsene, der bei 39 Euro liegt.

Der Bau des Badehauses kostete zehn Millionen Euro und wurde ausschließlich von jener Gesellschaft finanziert, die im Ort auch das Jufa-Hotel und das Berghotel errichtet hatte. Das Badehaus verfügt über fünf Entspannungsbecken, Pools, ein Kinderbecken sowie eine Saunalandschaft.

Die Gemeinde Werfenweng bewertet das Badehaus grundsätzlich positiv als Zusatzangebot für Gäste und Einheimische. Bürgermeister Kurt Daxer (ÖVP) wünscht sich allerdings Anpassungen bei der Preisgestaltung. Einheimische sowie Seniorinnen und Senioren zahlen derzeit den vollen Eintrittspreis.

Daxer spricht sich für einen eigenen Tarif für Einheimische aus. Außerdem regt er an, für Besucher, die den Saunabereich nicht nutzen, eine reine Badekarte anzubieten.

Der Betreiber des Badehauses und Hoteldirektor Markus Buchhagen hat sich bisher für einen Einheitspreis für Bad und Sauna entschieden, um die Auslastung beider Bereiche sicherzustellen. Zugleich kündigt er an, eine Anpassung der Tarifgestaltung zu prüfen und erklärt, dass es für Seniorinnen und Senioren sowie für Bewohner von Werfenweng in naher Zukunft eine Lösung bei den Tarifen geben werde.

Gäste, die in Häusern der Unternehmensgruppe des Badehauses untergebracht sind, können die Anlage kostenlos benutzen. Buchhagen erklärt zudem, man sei grundsätzlich bereit, Vergünstigungen für fremdbetriebene Hotels anzubieten.