Landbus Unterland gewinnt VCÖ-Mobilitätspreis mit 10-Minuten-Takt und 3.000 Fahrgästen mehr pro Tag

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Der VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg 2026 geht an den Landbus Unterland. Das Unternehmen hat seit Dezember einen 10-Minuten-Takt auf seinen Hauptstrecken eingeführt und verzeichnet seither täglich 3.000 Fahrgäste mehr. Neben dem Hauptpreis wurden auch VMOBIL Rad Dornbirn und der neu gestaltete Gmuondsplatz in Egg mit einem VCÖ-Mobilitätspreis ausgezeichnet. Hittisau erhielt für die Umgestaltung seines Dorfplatzes einen Sonderpreis.

Auszeichnungen für Bus, Rad und Ortsgestaltung

Der Landbus Unterland bedient seit Dezember die Hauptstrecken im dichten 10-Minuten-Takt. Diese Taktverdichtung führte zu einem deutlichen Anstieg der Fahrgastzahlen: Täglich nutzen 3.000 Menschen mehr die Busse als zuvor. Am Bahnhof Dornbirn wurden inzwischen 30.000 Ein- und Ausstiege pro Tag registriert. Von der Busflotte des Landbus Unterland sind 67 Prozent elektrisch angetrieben.

Mit VMOBIL Rad Dornbirn wurde zudem das erste regionale Leihradsystem in der Region prämiert. In Egg wurde der Gmuondsplatz neu gestaltet, im Zuge dessen drei Landesstraßen zu Tempo-30-Zonen umgewandelt wurden.

Der Sonderpreis ging an Hittisau. Dort wurde ein ehemaliger Parkplatz in einen Dorfplatz mit Bäumen, Sitzgelegenheiten und einem Trinkbrunnen umgewandelt. Die Umgestaltung wurde zunächst temporär getestet, bevor sie dauerhaft umgesetzt wurde. Hittisaus Bürgermeister Gerhard Beer war an der Entgegennahme der Auszeichnung beteiligt. Landesstatthalter Christof Bitschi (FPÖ) sowie Michael Schwendinger vom VCÖ traten im Zusammenhang mit der Preisverleihung in Erscheinung.

Ziele des VCÖ-Mobilitätspreises

Der VCÖ-Mobilitätspreis wird in mehreren österreichischen Bundesländern jährlich vergeben und soll Projekte sichtbar machen, die zu einer umweltverträglicheren und effizienteren Mobilität beitragen. Grundsätzlich richtet sich die Auszeichnung an Gemeinden, Unternehmen und Institutionen, die im Bereich Verkehr innovative oder besonders wirkungsvolle Lösungen umgesetzt haben. Bewertet werden dabei üblicherweise Kriterien wie die tatsächliche Nutzung durch die Bevölkerung, die Umweltwirkung sowie die Übertragbarkeit eines Projekts auf andere Regionen.

Verdichtete Taktzeiten im öffentlichen Nahverkehr gelten allgemein als wirksames Mittel, um mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf Busse und Bahnen zu bewegen. Ein kürzeres Zeitintervall zwischen den Fahrten verringert die Wartezeit und erhöht dadurch die Attraktivität des Angebots, insbesondere im ländlichen Raum, wo Alternativen zum eigenen Fahrzeug oft eingeschränkt sind. Die Elektrifizierung von Busflotten wird zudem vielerorts vorangetrieben, um die Emissionen des öffentlichen Verkehrs zu senken.

Umgestaltung öffentlicher Plätze als Mobilitätsthema

Die Umwandlung von Parkflächen in öffentlich nutzbare Plätze ist in vielen Gemeinden Teil einer umfassenderen Verkehrs- und Ortskernentwicklung. Solche Projekte zielen üblicherweise darauf ab, die Aufenthaltsqualität in Ortszentren zu erhöhen und den Flächenverbrauch durch den ruhenden Verkehr zu reduzieren. Temporäre Testphasen, wie sie in Hittisau zur Anwendung kamen, ermöglichen es Gemeinden, die Auswirkungen einer Umgestaltung zunächst zu beobachten, bevor über eine dauerhafte Umsetzung entschieden wird. Auch Tempo-30-Zonen, wie sie in Egg auf drei Landesstraßen eingerichtet wurden, sind ein verbreitetes Instrument, um die Verkehrssicherheit in Ortsdurchfahrten zu erhöhen und den Verkehr zu beruhigen.

Regionale Leihradsysteme, wie das in Dornbirn eingeführte Angebot, ergänzen den öffentlichen Verkehr häufig auf der sogenannten letzten Meile zwischen Haltestelle und Zielort. Sie sollen dazu beitragen, kurze Wege ohne eigenes Auto zurückzulegen und den Umstieg zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln zu erleichtern.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.