Arbeiterkammer Oberösterreich testet Kinder-Laufräder: Zwei Produkte fallen durch
Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat acht Laufräder für Kleinkinder einem Qualitätstest unterzogen. Zwei der getesteten Produkte bestanden den Test nicht. Die übrigen sechs Räder schnitten mit den Noten „sehr gut“ bis „befriedigend“ ab.
Mängel bei zwei Produkten
Bei einem der durchgefallenen Produkte brach im Belastungstest die Felge der vorderen Achse. Das Rad konnte nach diesem Test nicht weiter überprüft werden. Das zweite nicht bestandene Produkt ließ sich ohne zusätzlichen Werkzeugeinsatz nicht zusammenbauen. Der Rahmen musste zunächst mit Säge und Feile nachbearbeitet werden, bevor eine Montage möglich war.
Preis kein verlässlicher Qualitätsindikator
Die Preisspanne der getesteten Räder reichte von 35,20 bis 89,99 Euro. Das günstigste Produkt erhielt die Note „gut“. Das teuerste schnitt mit „sehr gut“ ab. Das zweitteuerste Produkt – mit einem Preisunterschied von lediglich neun Cent zum teuersten – erhielt hingegen die Note „nicht genügend“. Die sechs bestandenen Produkte verteilten sich auf zweimal „sehr gut“, zweimal „gut“ und zweimal „befriedigend“.
Testmethoden
Die Belastungssicherheit wurde auf einem Laufband geprüft, auf dem die Räder eine Stunde lang mit einem Gewicht von 50 Kilogramm belastet wurden. Zusätzlich wurde eine Fallprobe durchgeführt, bei der jedes Laufrad 50 Mal in jede Richtung zu Fall gebracht wurde. Bei sieben Rädern zeigten sich nach der Fallprobe minimale Schäden am Rahmen. Bei einem Rad löste sich dabei die Gummiabdeckung der Lenkstange, sodass das darunterliegende Eisen des Lenkers freilag.
Die getesteten Laufräder richten sich an Kinder ab eineinhalb beziehungsweise zwei Jahren.






