Laurin Strele: Innsbrucker Fotojournalist präsentiert bewegende Bilder aus Krisenregionen erstmals in Heimatstadt
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Fotojournalist Laurin Strele zeigt erstmals Werke in Innsbruck

Der Innsbrucker Fotojournalist Laurin Strele präsentiert seine Arbeiten erstmals in seiner Heimatstadt. Seine Bilder aus von Krieg, Armut und Umbruch geprägten Regionen sind derzeit im „artdepot“ in der Innsbrucker Altstadt zu sehen.

Streles Fotografien werden weltweit ausgestellt und sind in international renommierten Magazinen veröffentlicht. Die aktuelle Schau im „artdepot“ läuft noch bis Ende Mai.

Werdegang und Arbeitsweise

Laurin Strele, der im Artikel mit 34 Jahren angegeben wird, ist Autodidakt in der Fotografie. Er reist seit Jahren in Regionen, die von Krieg, Armut und Umbruch geprägt sind, und dokumentiert dort mit seiner Kamera das Leben der Menschen.

In einem Interview mit ORF Tirol schildert Strele, dass es ihm anfänglich vor allem ums Reisen gegangen sei. Er sei nach Indien und nach Südostasien gereist und habe seine Kamera immer dabeigehabt und ständig Fotos gemacht. Nach und nach habe er so seine Leidenschaft für das Fotografieren wiederentdeckt.

Strele berichtet, dass seine Art von Fotografie beim Publikum Anklang gefunden habe und er sich daraufhin entschieden habe, diesen Weg einzuschlagen. Er beschreibt, dass er häufig gefragt werde, ob er durch seine Erlebnisse eine Mauer aufgebaut habe oder unsensibel geworden sei. Er betont, es sei seiner Ansicht nach wichtig, sensibel und emotional offen zu bleiben, weil intime Fotos und Momente nur so zugänglich blieben.

Im Artikel wird außerdem hervorgehoben, dass Strele bei den Menschen bleibt, bis er sie wirklich kennt und Vertrauen entstanden ist. Er bleibe, bis die Bilder aus seiner Sicht ehrlich seien.

Motive aus Krisenregionen

Als Beispiel für seine Arbeit wird das Mädchen Ivana aus dem Libanon genannt. Strele berichtet, Ivana sei vor einem Jahr beim Spielen von einer Fliegerbombe erwischt worden. Etwa zehn Meter neben ihrem Haus sei eine Bombe eingeschlagen, sie habe Verbrennungen an 80 Prozent ihres Körpers erlitten. Das Foto sei entstanden, nachdem sie die ersten notwendigen Behandlungen im Krankenhaus erhalten hatte und bereits auf dem Weg der Besserung gewesen sei.

Nach eigenen Angaben hat Strele Ivana und ihre Familie seitdem dreimal besucht und über das Internet einen Spendenaufruf gestartet, um sie zu unterstützen. Eine Bildunterschrift beschreibt Ivana als kleines Mädchen, das bei einem Bombenhagel schwer verletzt wurde, und weist ebenfalls auf die Spendenaktion hin.

Zu den weiteren im Artikel beschriebenen Motiven zählen ein Mädchen aus Afghanistan, das in eine US-Flagge gehüllt ist, ein Bub auf einem Pferd in der mongolischen Steppe sowie Kinder, die in einer Seifenfabrik in Bangladesch arbeiten. Bildunterschriften nennen zudem eine Recyclinganlage in Bangladesch, eine Seifenfabrik in Bangladesch, einen verletzten Soldaten in der Ukraine sowie ein Portrait, das im Rahmen einer Öllampen-Zeremonie in Indien entstanden ist.

Verbindung zur Heimat

Strele erklärt, dass seine Fotos auch in Innsbruck bei einem lokalen Betrieb gedruckt werden. Er komme immer wieder gerne nach Tirol und meint, dass man die Heimat umso mehr schätze, wenn man auf langen Reisen in verschiedenen Ländern unterwegs sei.

Im Artikel wird außerdem ein Video mit dem Titel „Fotojournalist Laurin Strele rückt Krisengebiete in den Fokus“ eingebunden, das seine Arbeit zusätzlich vorstellt.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.