Innsbrucker Muskelforscherin mit ASTRA-Preis ausgezeichnet
Marta Campiglio von der Medizinischen Universität Innsbruck hat am Mittwoch den ASTRA-Preis des Wissenschaftsfonds FWF erhalten. Die Auszeichnung ist mit rund einer Million Euro dotiert. Campiglio war die einzige Preisträgerin aus Tirol unter den insgesamt 18 Ausgezeichneten, die bei der Verleihung im Wiener Rathaus geehrt wurden.
Die ASTRA-Preise des FWF sind darauf ausgerichtet, hochtalentierte Forscherinnen und Forscher an Österreich zu binden.
Forschung zu Muskelkontraktion und erblichen Krankheiten
Campiglio erforscht physiologische Abläufe der Muskelbewegung. Dabei kombiniert sie fortschrittliche Modelle und Messungen, um die Kommunikation von Proteinen sowie die Funktion von Molekular-Sensoren bei der Muskelkontraktion zu entschlüsseln. Ihre Forschung soll helfen, die Ursachen erblicher Muskelkrankheiten besser zu verstehen.
Die Erkenntnisse können darüber hinaus erklären, wie es zur sogenannten Malignen Hyperthermie kommen kann – einem medizinischen Notfall, der bei entsprechender genetischer Veranlagung durch bestimmte Narkosemittel ausgelöst werden und im Extremfall lebensbedrohlich sein kann.
Seit 2009 an der Medizinischen Universität Innsbruck
Campiglio ist seit 2009 an der Medizinischen Universität Innsbruck tätig und konnte in dieser Zeit bereits mehrfach Forschungsgelder und Stipendien für ihre Arbeit zu molekularen Mechanismen der Muskelkontraktion einwerben. Vizerektorin für Forschung und Internationales Patrizia Stoitzner bezeichnete Campiglio als eine sehr fokussierte und leidenschaftliche Forscherin, die konsequent ihren Weg geht.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








