Haussperren nach Murenabgang in Kleinarl aufgehoben
In Kleinarl im Pongau ist am Sonntag die Sperre der letzten drei Häuser aufgehoben worden. Die Gebäude waren nach einem Murenabgang gesperrt worden.
Dem Murenabgang war ein Ereignis am Freitagabend vorausgegangen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Der Landesgeologische Dienst begutachtet die Lage in Kleinarl aus der Luft. Geologe Gerald Valentin beurteilt die Situation als deutlich entspannt.
Nach seinen Angaben sind die Wassermengen im Rutschbereich deutlich zurückgegangen. In den vergangenen 24 Stunden habe es dort keine weiteren Veränderungen gegeben, neue Risse seien nicht sichtbar, die betroffenen Bereiche seien über die Nacht stabil geblieben.
Für die nächsten Tage wird in dem Gebiet keine wesentliche Niederschlagsmenge erwartet. Die Wahrscheinlichkeit weiterer Ereignisse wird laut Einschätzung von Valentin als sehr gering eingestuft.
Insgesamt sind in Kleinarl rund 1.000 Kubikmeter Schlamm und Geröll als Mure abgegangen. Etwa 2.000 Kubikmeter Material liegen nach seinen Angaben noch oberhalb der Siedlung. Langfristig sollen in dem betroffenen Gebiet Schutzmaßnahmen geprüft werden.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








