Mit „Liebe mit Handicap“ ist eine Dating-Plattform an den Start gegangen, die sich gezielt an Menschen mit Behinderungen sowie chronischen oder psychischen Erkrankungen richtet. Gegründet wurde das Angebot von Leonie Philipp, einer ausgebildeten Fachsozialbetreuerin für Behindertenarbeit. Aktuell sind österreichweit rund 200 Menschen auf der Plattform angemeldet, darunter auch Oliver Schischek aus Salzburg.
Ein Angebot mit persönlicher Unterstützung
Leonie Philipp hat vor der Gründung der Plattform im Behindertenbereich gearbeitet. Aus dieser Praxis heraus entstand die Idee zu „Liebe mit Handicap“. Die Nutzung der Plattform ist kostenpflichtig, zudem ist bei der Anmeldung ein Ausweis erforderlich. Philipp unterstützt Nutzerinnen und Nutzer zusätzlich persönlich bei der Erstellung ihrer Profile.
Zu den Angemeldeten zählt auch Oliver Schischek aus Salzburg. Er kam als Frühchen zur Welt, was seine Entwicklung beeinträchtigt hat. Über die Plattform hat er bislang zweimal jemanden kennengelernt. In beiden Fällen hat es zwischen den Beteiligten nicht gepasst.
Partnersuche unter erschwerten Bedingungen
Für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen gestaltet sich die Partnersuche über klassische Dating-Plattformen häufig schwierig. Barrieren können dabei nicht nur baulicher oder technischer Natur sein, sondern auch in der Kommunikation selbst liegen. Vorurteile oder Unsicherheiten auf Seiten potenzieller Partnerinnen und Partner erschweren vielfach den ersten Kontakt.
Spezialisierte Plattformen versuchen, diesen Herausforderungen mit einem geschützteren Rahmen zu begegnen. Eine Ausweispflicht bei der Anmeldung dient in solchen Zusammenhängen üblicherweise dazu, die Identität der Mitglieder abzusichern und Missbrauch vorzubeugen. Kostenpflichtige Modelle sollen zudem die Ernsthaftigkeit der Nutzerinnen und Nutzer erhöhen, da eine finanzielle Beteiligung tendenziell weniger zufällige oder unverbindliche Anmeldungen begünstigt.
Auch persönliche Unterstützung bei der Profilerstellung, wie sie bei „Liebe mit Handicap“ angeboten wird, ist bei vergleichbaren Nischenplattformen kein unübliches Element. Gerade wenn gesundheitliche Einschränkungen die Selbstdarstellung erschweren können, hilft eine Begleitung durch fachlich geschultes Personal dabei, ein Profil zu erstellen, das die eigene Person angemessen abbildet.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








