Der ÖAMTC warnt vor Verzögerungen auf Wiens Straßen zu Schulbeginn. Grund dafür ist eine Vielzahl an Baustellen, die sich über zahlreiche Bezirke der Stadt verteilen. Der Mobilitätsclub empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, in den kommenden Tagen längere Fahrtzeiten einzuplanen.
Zahlreiche Baustellen von der Ost Autobahn bis zur Donaustadt
Auf der Ost Autobahn (A4) zwischen dem Knoten Prater und Schwechat besteht eine Dauerbaustelle, die zeitweise für Verzögerungen sorgt. Auch auf der Großen Ungarbrücke beim Stadtpark wird gebaut. Die Landstraßer Hauptstraße ist zwischen Schlachthausgasse und Oberzellergasse stadteinwärts gesperrt.
In Meidling kommt es aufgrund von ÖBB-Shuttlebussen zu geänderten Verkehrsführungen. Diese stehen im Zusammenhang mit der Sperre der S-Bahn-Stammstrecke.
Im 5. Bezirk sind gleich mehrere Straßenzüge betroffen: Am Wiedner- und Margaretengürtel sowie in der Siebenbrunnengasse und der Zentagasse wird gebaut. Im 13. Bezirk schränken Bauarbeiten in der Maxingstraße den Verkehr ein. In Penzing und Ottakring ist der Flötzersteig teilweise gesperrt.
Auf der Mariahilfer Straße kommt es zwischen Linzer Straße und Anschützgasse sowie zwischen Zollernsperrgasse und Sperrgasse zu Straßenbauarbeiten. In Hernals ist die Dornbacher Straße wegen Gleisbauarbeiten gesperrt. Im Norden Wiens gibt es Einschränkungen auf der Brünner Straße, der Frauenstiftgasse und der Donaufelder Straße. In der Donaustadt betreffen Bauarbeiten die Hausfeldstraße und die Erzherzog-Karl-Straße.
Verkehrsplanung zum Schuljahresbeginn
Grundsätzlich häufen sich Baustellen im Straßenverkehr zu bestimmten Jahreszeiten. Der Beginn des Schuljahres bringt üblicherweise zusätzlichen Verkehr mit sich, da neben dem gewohnten Berufsverkehr wieder Schulwege und Bring- und Abholfahrten hinzukommen. In Kombination mit laufenden Straßenbauprojekten kann dies zu spürbar längeren Fahrzeiten führen.
Bauarbeiten an Straßen, Gleisen oder Brücken werden von den zuständigen Stellen üblicherweise so geplant, dass sie in einem bestimmten Zeitfenster abgeschlossen werden können. Dennoch lassen sich Überschneidungen mit verkehrsintensiven Phasen wie dem Schulstart nicht immer vermeiden, insbesondere wenn mehrere Projekte in verschiedenen Bezirken gleichzeitig laufen. Für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer bedeutet das in der Regel, dass sich alternative Routen oder ein zeitlicher Puffer bei der Fahrtplanung auszahlen können.
Auch Umleitungen und geänderte Verkehrsführungen, wie sie im Zusammenhang mit Schienenersatzverkehr auftreten, gehören zu den üblichen Begleiterscheinungen größerer Infrastrukturmaßnahmen. Wenn etwa eine S-Bahn-Strecke gesperrt wird, müssen Ersatzbusse in das bestehende Straßennetz integriert werden, was zusätzliche Kapazitäten auf ohnehin belasteten Streckenabschnitten binden kann. Mobilitätsclubs wie der ÖAMTC beobachten solche Situationen regelmäßig und geben auf Basis der bekannten Bauvorhaben Einschätzungen zur erwarteten Verkehrslage ab, um Autofahrerinnen und Autofahrern eine bessere Orientierung zu ermöglichen.







