ÖFB-Campus Eröffnung: Neues Kompetenzzentrum begrüßt Fußball-Elite in Aspern
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ÖFB-Campus in der Seestadt Aspern offiziell eröffnet

In der Wiener Seestadt Aspern wird am 14. Mai 2026 ab 9.00 Uhr der neue ÖFB-Campus offiziell eröffnet. Die Anlage ist als Kompetenzzentrum vom Nachwuchs bis zum A-Nationalteam sowie für Trainerkurse konzipiert.

Im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten sind ein Festakt und ein umfangreiches Rahmenprogramm vorgesehen. Für die Veranstaltung werden Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Politik und Wirtschaft erwartet.

Festakt mit nationalen und internationalen Gästen

Zur Eröffnung werden unter anderem UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und der Aufsichtsratsvorsitzende des ÖFB, Josef Pröll, erwartet. Aus der Politik haben sich Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler (SPÖ), Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) sowie Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ) angekündigt.

Der Festakt wird von Fußball-Mitmachstationen begleitet. Zudem findet ein großes Kinder-Fußballturnier statt, an dem insgesamt 40 Nachwuchsteams von der U8 bis zur U11 teilnehmen.

Programm für Besucherinnen und Besucher

Besucherinnen und Besucher haben im Rahmen der Eröffnung die Möglichkeit, im offiziellen Bus des österreichischen Nationalteams Platz zu nehmen. Führungen durch verschiedene Bereiche des Campus, darunter die Nationalteam-Kabine, waren im Vorfeld bereits ausgebucht.

Anlage und Infrastruktur des neuen Campus

Die Bauarbeiten für den ÖFB-Campus in Aspern begannen im Jänner 2024 mit dem Einsatz der ersten Bagger. Das Areal umfasst 55.000 Quadratmeter.

Auf dem Gelände entstanden drei Rasenplätze und ein Kunstrasenplatz. Zudem wurde ein Ministadion mit knapp 1.000 Sitzplätzen errichtet. Alle Fußballplätze sind mit Rasenheizungen ausgestattet.

Der Campus verfügt über Fitnessräume, Teamkabinen sowie Zimmer für Spieler und Spielerinnen. Außerdem sind Büros für rund 100 Mitarbeitende des ÖFB untergebracht.

Kosten und Finanzierung

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 75 Millionen Euro. Nach Angaben des ÖFB wurden Bauzeit und Kosten eingehalten.

Die Finanzierung des Projekts wird von Bund, Stadt Wien und ÖFB getragen. Für die Betriebskosten ist eine jährliche Summe von maximal einer Million Euro veranschlagt.